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DIRTY DANCING als große Bühnenshow geht auf Tour

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Der Welterfolg DIRTY DANCING als große Bühnenshow ist auch 2015 „live on tour“

Dirty_Dancing_Keyvisual_02_Mehr!_EntertainmentSeit Frühjahr 2014 feiert die Neuinszenierung der Bühnenversion von DIRTY DANCING grandiose Erfolge „live on tour“ in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Bis Dezember werden bereits mehr als 250.000 Zuschauer „die beste Zeit ihres Lebens“ bei der neuen Kultshow um den ersten Tanz und die erste Liebe der naiven Teenagerin Frances „Baby“ Houseman und des charismatischen Tänzers Johnny Castle im Ferienresort Kellerman’s gehabt haben. 2015 geht das Sommermärchen weiter: 17 Wochen lang wird DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour in Düsseldorf, Hamburg, Graz, Frankfurt und Nürnberg zu erleben sein.

Am Londoner West End waren die Vorstellungen monatelang jeden Abend bis auf den letzten Platz ausverkauft. Auch die aktuelle Fassung der Kultproduktion von Co-Regisseur Alex Balga in Zusammenarbeit mit der Originalautorin Eleanor Bergstein hat bereits alle Erwartungen übertroffen. Das junge, handverlesene 28-köpfige Ensemble und die aus neun Musikern bestehende Band begeistern Publikum und Kritiker gleichermaßen. So bestaunt die Berner Zeitung „rasante Tanzeinlagen, kraftvoll gesungene, mitreissende Songs und humoristische Einlagen“ und die NZZ den „beeindruckenden Körpereinsatz (des Ensembles)“ und das ebenfalls „beeindruckende Bühnenbild“, die TAZ sieht eine „formidabel getanzte Bühnenshow“ und livekritik.de urteilt: „Eine wirklich überwältigende Show!“

Dirty_Dancing_Pressebild_4_credit_Jens_HauerNeben den Original-Filmsongs „Time Of My Life“, „Hungry Eyes“ und „Do You Love Me“ untermalen viele zusätzliche Titel die leidenschaftliche Liebesgeschichte zwischen Baby und Johnny. Zu Mambo, Merengue und kubanischen Rhythmen lassen Tanzlehrer, Kellner und Animateure in der Show Nacht für Nacht ihre Hüften sexy kreisen. Momente voller Herzschlag-Musik machen DIRTY DANCING – Das Original Live On Tour zu einem einmaligen Live-Erlebnis.

DIRTY DANCING – DAS ORIGINAL LIVE ON TOUR 2015 


München, Kleine Olympiahalle München, bis 15.12.2014
Düsseldorf, Capitol Theater, 23.01. – 08.03.2015
Hamburg, Mehr! Theater am Großmarkt, 27.05. – 19.06.2015
Graz, Stadthalle, 24.06. – 28.06.2015
Frankfurt, Alte Oper, 02.07. – 12.07.2015
Nürnberg, Frankenhalle, 16.07. – 02.08.2015

Heino – Schwarz blüht der Enzian

November 20, 2014
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“Der Kuschelkurs ist vorbei!”:
Heino meldet sich mit neuem Album zurück

Heino_CD-CoverBlackEnzianKurzer Rückblick in das Jahr 2013: Heino veröffentlicht sein bislang letztes Album „ Mit freundlichen Grüßen“. Viel diskutiert, noch mehr verkauft. Das Cover-Album bricht in kürzester Zeit Download-Rekorde, steigt auf Platz 1 der Charts ein und verkauft sich insgesamt weit über 250.000 Mal. Jetzt gibt es wieder Neuinterpretationen – aber diesmal heißt es Heino covert Heino. Der Musik-Veteran veröffentlicht auf seinem neuen Album “Schwarz blüht der Enzian“, das am 12. Dezember über Starwatch Entertainment erscheint, seine bekanntesten Hits in einem völlig neuen, rockigen Gewand.

Auf „Schwarz blüht der Enzian“ rockt Heino zu all seinen Klassikern – von „La Paloma“ über „Rosamunde“ bis hin zum Titel-Song über den „Enzian“, der in der neuen Version nicht mehr blau, sondern schwarz blüht. Insgesamt 13 neu eingespielte Lieder, die der Musiker in einem monatelangen Prozess gemeinsam mit mehreren hochkarätigen Produzententeams aufgenommen hat.

Ab 21. November, ist das Album auf allen gängigen Plattformen vorbestellbar. Der Titeltrack des Albums, „Schwarz blüht der Enzian“, erscheint am 5. Dezember als erste Single.

Heino_Pressefoto5Im kommenden Jahr feiert Heino sein 50-jähriges Bühnen-Jubiläum: In diesem halben Jahrhundert hat Deutschlands bekanntester Sänger und Neurocker über 50 Millionen Tonträger verkauft. Seine erste Nummer 1 feierte er vergangenes Jahr mit seinem kontroversen Album „Mit freundlichen Grüßen“. Natürlich muss eine solch einzigartige Bühnen-Karriere gebührend gefeiert werden, darum schicken Rodeostar und Starwatch Entertainment Heino ab Oktober 2015 auf große Tournee.„Schwarz blüht der Enzian: Verspottet, belächelt, beschimpft- KULT! 50 Jahre Heino“, so der Titel der Tour – Tickets gibt es bereits jetzt unter tickethall.de.  

„Ich werde im Dezember 76 Jahre alt, jetzt ist der Kuschelkurs vorbei – ich haue nochmal richtig auf die Pauke!“, so Heino.

Heino veröffentlicht am 12.12. sein neues Album “Schwarz blüht der Enzian” und am 05.12. die gleichnamige Single dazu. 

TOURNEE 2015:
03.10.2015   Oberhausen, Turbinenhalle
08.10.2015   München, Backstage Halle
09.10.2015   Mannheim, Alte Seilerei
10.10.2015   Würzburg, Posthalle
17.10.2015   Köln, Live Music Hall
22.10.2015   Hannover, Capitol
23.10.2015   Berlin, Huxleys
24.10.2015   Hamburg, Große Freiheit 36
29.10.2015   Nürnberg, Hirsch
30.10.2015   Erfurt, Stadtgarten
31.10.2015   Dresden, Alter Schlachthof
05.11.2015   Stuttgart, LKA-Longhornmeinen Wigwam

Sasha meldet sich zurück

November 19, 2014
Sasha_Pressebild_4_credit_Muriel_Liebmann

Sasha: „Good Days“ – die neue Single (ab 21.11.) von seinem neuen Album „The One“ (VÖ 05.12.)

 

Sasha_The_One_AlbumcoverEs war einmal, vor langer, langer Zeit in den achtziger Jahren, da gab es die tatsächlich ernsthaft geführte Diskussion, ob es nicht langsam an der Zeit sei, dass sich die Rolling Stones und andere Überlebende der Sechziger aus dem Business verabschieden, weil sie als Ü-30 nicht mehr den ewig jugendlichen Rock’n’Roll repräsentieren könnten. Wie weit scheinen diese Zeiten zurückzuliegen, wie weltfremd scheint heute die Debatte!

Sasha, bürgerlich Sascha Schmitz, ist im Business groß geworden und heute, im ausklingenden Jahr 2014, mit 42 Jahren das lebende Beispiel dafür, dass das Erwachsenwerden im Pop eine ernsthafte Karriere- und Lebensoption darstellen kann. Er lebt, um es griffig nach seinem Hero Prince Rogers Nelson zu formulieren: „a pop life“. Über die Hälfte seiner Alben erlangte Gold- oder gar Platin-Status, mit seiner Single „If You Believe“ erntete er gar 1998 aus dem Stand Platin. Dass auf seine Erfolge als Popstar und wiedergeborener Rockabilly (als Dick Brave and The Backbeats) eine beachtliche Filmkarriere folgte, scheint nur folgerichtig.

Sasha_Pressebild_3_credit_Muriel_LiebmannUnd Erfolg – darunter drei Echos und ein European Platin Music Award – verpflichtet, denn er passiert nicht im luftleeren Raum: Jedes musikalische Lebenszeichen ist auch eine Botschaft.

Der Sommer mag vorbei sein – es liegen trotzdem verdammt gute Tage vor uns: Nach über fünf Jahren meldet sich Sasha mit seinem brandneuen Studio-Album „The One“ zurück. Schon am 21. November erscheint die erste Singleauskopplung „Good Days“. Aufgenommen in Los Angeles unterstreicht „Good Days“ entspanntSashas internationales Format. Bass und Schlagzeug funken sich druckvoll durch den Track, ein treibendes Piano drängt schon mal vor auf die Tanzfläche und supersmoothe Vocals lassen keine Zweifel aufkommen: Der Mann hat richtig Bock.

Paul Bowen: Go away little Girl

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PAUL BOWEN eine neue Stimme mit modernem Bigband-Sound!

Go away little Girl (VÖ: 14.11.2014)

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… es scheint, als wäre die Zeit in der Ära der großen Sängerpersönlichkeiten der ´60 und ´70 Jahre stehen geblieben, hört man zum ersten mal die Stimme von Paul Bowen. Unverkennbar das Timbre der damaligen Zeit, gepaart mit modernster Produktionstechnik, welche die großartigen Songs in neuem Glanz erstrahlen lässt. Paul Bowens musikalische Wurzeln liegen in dieser Zeit.

Mit der Musik des Rat Packs, Elvis Presley und Tony Bennett ist er aufgewachsen und hat eine Stimme und Gesangsperformance über die Jahre in Form gebracht, um es seinen Idolen nun gleich zu tun. Ein bisschen Las Vegas, der Flair von den Glanzzeiten Hollywoods verbunden mit der charismatischen Stimme von Paul Bowen lässt diesen Zauber wahr werden.

In den 90er Jahren gab es in diversen Clubs Jam-Sessions bei denen er auch mitwirken konnte. Es waren auch immer wieder Größen der Szene dabei, wie z.B. in Stuttgart der weit über die Grenzen des Landes bekannte Jazzpianist und Bandleader Horst Jankowski.

Erste Tonaufnahmen machte er etwas später mit dem in der Jazz-Szene im Region Stuttgart – Karlsruhe bekannten Pianisten Sasche Montenegro.

Im Jahre 2004 kam PAUL BOWEN im Zusammenhang mit einer Demo-CD zu Toolbox-Music nach Walldorf. Aus einer Freunschaft kamen dann die ersten Ideen für eine Zusammenarbeit. Daraus entstand die Maxi-CD “Music To Watch Girls By”. Der Titel wurde erfolgreich im Bereich des SWR 4 eingesetzt. Es folgten Interviews bei diversen Rundfunksendern.

Weitere Infos unter: www.paul-bowen.de

Michael Douglas Interview

Douglas

Michael Douglas exklusiv gegenüber neuH: “Die Ärzte sagen, ich sei absolut krebsfrei.“

 

DouglasMr. Douglas, es ist noch nicht lange her, da fürchteten viele, dass man Sie wegen den Folgen einer heimtückischen Krebskrankheit nie mehr schauspielern sehen würde. Doch Sie meldeten sich eindrucksvoll zurück. Wie geht es Ihnen?

Es geht mir fantastisch. Die Ärzte sagen, ich sei absolut krebsfrei. Das ist natürlich eine echte Erleichterung. Es war ein großer Schock, wenn man dem Tod so nah ins Auge blickt. Die ganze Sache hätte sehr viel schlimmer ausgehen können. Hätte die Chemotherapie nicht angeschlagen, dann hätten sie mir den Kiefer entfernt. Keine schöne Vorstellung.

Es scheint, als wollten Sie nun alles aufholen, was Sie wegen der Krankheit verpasst haben, denn Sie drehen einen Film nach dem anderen. Oder ist arbeiten auch eine Art Therapie für Sie?

Ich musste drei Jahre pausieren wegen der Krankheit, aber ich war zum Glück in der Lage mich wieder ins Leben zurück zu kämpfen. Und ironischerweise bekomme ich nun die besten Rollenangebote seit langer Zeit. Das muss man Hollywood lassen: dort ist man wirklich immer offen für ein Comeback. Bin ich heute ein anderer Schauspieler als früher? Auf jeden Fall. Ich sehe meinen Beruf jetzt viel entspannter, habe nicht mehr das Bedürfnis, alles bis ins letzte Detail analysieren zu wollen. Rückblickend muss ich sagen, dass ich mir damit oftmals selbst den Spaß an der Freude nahm. Es gab einige Perioden in meiner Karriere, wo ich gar keine Lust mehr hatte auf die Schauspielerei. Mittlerweile genieße ich mehr, lebe im Moment und habe Spaß daran. Und genau das macht am Ende einen besseren Schauspieler aus mir.

Können Sie sich noch an den Grund erinnern, warum Sie Schauspieler werden wollten?

Als Kind wollte ich nie Schauspieler werden. Vielleicht hat es mich nie gereizt, weil meine Mutter und mein Vater beide Schauspieler waren. Ich war in meinem dritten Jahr an der Uni und konnte mich noch immer nicht für ein Hauptfach entscheiden. Ich war ein Hippie. Es war 1965. Da dachte ich mir: Theater ist einfach, also mache ich das. Ich war langsam, schüchtern und schlecht. Doch ich blieb dabei und wurde immer besser. Aber am Anfang war es sicherlich schmerzhaft mir zuzuschauen. Mein Vater war da sehr ehrlich mit mir, er sagte mir ins Gesicht: “Du bist schlecht, aber ich liebe dich trotzdem.”

Wenn Sie die Zeit zurückdrehen könnten,  würden Sie die gleiche Wahl treffen?

Natürlich, wenn ich wüsste wie erfolgreich ich damit geworden bin, dann auf alle Fälle.  Aber heutzutage sind 90 Prozent der Schauspieler arbeitslos. Da muss man die Schauspielerei schon wirklich lieben, um in diesem Feld Fuss zu fassen.

Haben Sie schon mal daran gedacht in Rente zu gehen?

In Rente zu gehen bedeutet, dass man glücklich ist, weil man nicht mehr arbeiten muss. Aber ich liebe meinen Job. Ich habe viel Spass, kann mich in das Leben eines anderen Menschen hineinversetzen, reise um die Welt, Leute sind glücklich mich zu sehen, ich komme ohne Warteliste in ein gutes Restaurant und bekomme dort einen guten Tisch – und oben drein werde ich noch dafür bezahlt zu tun was ich liebe. Warum sollte ich das aufgeben?

Leben Sie auch privat intensiver als früher?

Früher stand immer nur der Beruf im Mittelpunkt. Als junger Schauspieler habe ich alles kompromisslos der Karriere untergeordnet – und am Ende dafür den bitteren Preis bezahlt. Heute ist das definitiv anders, ich habe aus meinen Fehlern gelernt. Ich will meine Kinder aufwachsen sehen. Möchte, dass sie in einem stabilen Umfeld aufwachsen, will ihnen Werte vermitteln und sie gemeinsam mit meiner Frau zu verantwortungsvollen Menschen erziehen. Familie geht mir über alles. Ich bin ein ausgesprochener Familienmensch. Je älter ich werde, desto mehr schätze ich die Strukturen eines geregelten Familienlebens.

Sie scheinen in den vergangenen Monaten sehr hart gekämpft zu haben, um das Auseinanderfallen der Familie zu verhindern?

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft. Alles ist kurzlebig und austauschbar. Da ist es wichtig, dass man gewisse Werte im Leben erhält. Und dazu gehört es auch, um Beziehungen und Ehen zu kämpfen. Man darf nicht zu schnell aufgeben. Das Leben besteht aus Höhen und Tiefen, beides muss man entsprechend meistern. Ich bin zuversichtlich, dass meine Familie nicht zerfällt. Ich werde jedenfalls alles dafür tun.

Sie scheinen einen wichtigen Schritt weiter zu sein, man sieht Sie wieder öfter lachend mit Ehefrau Catherine?

Ja, ich habe in den letzten Monaten viel gelernt. Unter anderem, dass eine Ehe ist wie eine Orchidee. Sie braucht ständige Pflege, nur so kann sie wachsen und blühen. Man darf niemals seine Ehe als etwas selbstverständliches ansehen. Wir versuchen ständig unsere Energie und Aufmerksamkeit fremden Leuten zu geben, um diesen zu zeigen wie nett wir doch sind (lacht.) Und dabei vergessen wir total, dass eigentlich unser Partner diese Aufmerksamkeit bekommen sollte und wir uns eigentlich nicht um die anderen Leute scheren sollten.

Haben Sie  Liebe früher anders betrachtet als heute?

Oh ja, auf jeden Fall. Als ich 25 Jahre alt war, habe ich Liebe mit meinem unteren Körperteil ausgeübt, heute fühle ich die Liebe im Kopf.

Woher nehmen Sie die Energie, an so vielen Baustellen gleichzeitig aktiv zu sein?

Meine Kinder sind mein Jungbrunnen. Mit ihnen Zeit zu verbringen, lässt mich gedanklich wieder Teenager sein (lacht.) Ich bekomme zudem sehr viel zurück für meine Arbeit mit verschiedenen Hilfsorganisationen, bin etwa als Botschafter des Friedens für die Vereinten Nationen tätig, engagiere mich für Menschen mit Krebs und helfen Drogenabhängigen bei der Bekämpfung ihrer Sucht. Das ist mir besonders wichtig, weil mein Sohn Cameron ja leider selbst den Drogen verfallen ist. Anderen zu helfen, das ist wie eine Bestimmung geworden für mich. Ich bin in einem Alter, wo man sich mehr überlegt, was man eigentlich hinterlässt auf dieser Welt, wenn man mal gehen muss. Meine Filme sind das eine, aber ich möchte auch gerne auf menschlicher und gesellschaftlicher Ebene etwas mehr leisten, was Bestand hat. Mein Credo ist es, die Erde ein bisschen besser zu verlassen, als ich sie vorgefunden habe. Daran arbeite ich momentan noch.

Ist es einfacher Vater zu sein, wenn man bereits etwas älter ist?

Meine Meinung ist: Warte bist du älter bist. Kümmere dich zuerst um deine Karriere und versuche ein finanzielles Polster aufzubauen. Heutzutage ist es für Frauen kein Problem Kinder mit Mitte bis Ende 30 zu bekommen und für Männer sogar bis in die 50. Man sollte versuchen sein eigenes Leben zu sichern bevor man die Verantwortung für Kinder auf sich nimmt. Wenn man älter ist, muss man sich nichts mehr beweisen. Man fühlt sich wohl in der eigenen Haut und akzeptiert ganz einfach wer man ist.

Ihr Sohn Cameron sitzt wegen Drogen im Gefängnis. In ihrem neuen Film “Das grenzt an Liebe” hat Ihr Filmsohn auch ein Drogenproblem und muss ins Gefängnis. Sind solche Passagen schwer zu drehen?

Mein Sohn ist nicht im Gefängnis weil er “nur” ein Drogenproblem hat – wie wir alle wissen. Dann wäre es schon längst wieder auf freiem Fuss. Er hat auch mit Drogen gehandelt, das macht die Sache komplizierter. Aber nun kommt er früher frei als gedacht, im März 2017 soll er entlassen werden. Ich fiebere dem Tag entgegen und ich bin sicher, Cameron wird sein Leben in den Griff bekommen. Wir sind als Familie für ihn da.

Quellenangabe (neuH.com

382 Kathrin und Peter

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Kathrin und Peter feiern Hochzeitstag in Griechenland

Kathrin und Peter feierten am 27.07.2014 ihren 20. Hochzeitstag. Diesen Anlass feierten die beiden in Griechenland und segelten von Insel zu Insel. Wir haben darauf hin das Interview im Europa Park spontan in den griechischen Themenbereich verlegt und beiden erzählten mal wieder von ihren neuen Plänen.

Nino de Angelo – Meisterwerke

Nino_de_Angelo_credit_Felix_Rachor

Nino de Angelo “Meisterwerke – Lieder meines Lebens” –
Das Klangbild einer ganzen Generation (VÖ 05.12.)

 

Eine der eindrucksvollsten Stimmen – und 12 große Songs aus 50 Jahren. Das Klangbild einer ganzen Generation ist im Heute angekommen.

»Ganz oben sein und abstürzen, wer kennt das besser als Nino de Angelo?«

Nino_de_Angelo_Meisterwerke_Lieder_meines_Lebens_AlbumcoverVielleicht muss man mit dieser Geschichte einfach dort anfangen, wo sie vermeintlich zu Ende ist. Wo ein einziger Song alles, alles, alles überstrahlt. Wo die Elementarteilchen des großen Erfolgs wie winzige goldene Staubkörner durch den Raum stieben. Da kommt der nicht einmal 20-Jährige Domenico Gerhard Gorgoglione, der den Künstlernamen NINO de ANGELO für sich adaptiert hat, und singt mit einer Stimme, die – wäre es nicht so abgedroschen, man müsste sagen: pure Gänsehaut verursacht -, die Ballade Jenseits von Eden. Der Rest ist deutsche Musikgeschichte: #1 in den Charts in allen deutschsprachigen Ländern, Millionen Tonträger, Millionen Fans, ein Batzen Geld. Man darf nicht vergessen, wir reden von einer Zeit – 1983 -, die weit weg von illegalen Downloads ist, in der die CD noch geboren werden wird und die Hits auf Vinyl verkauft werden. Ein Haufen anderer Musiker ist mit einem vergleichsweise epochalen Erfolg einfach vor die Hunde gegangen.

NINO de ANGELO ist danach nicht einmal abgestürzt.

Er war öfter ganz unten. Wieder und wieder und wieder. Und hat sich mit dem, was ihm Gott oder das Schicksal oder seine DNA mitgegeben hat, immer wieder hochgerappelt: mit seiner Stimme. Verblüffend, das Timbre und die Kraft eines nur 1,70 Meter großen Künstlers, der letztendlich viel zu klein war für die angestrebte Karriere eines Torhüters bei Fortuna Köln, der über das, was ihn gerettet hat, sagt: »Das Singen gab mir immer soviel Halt, soviel Power, das war für mich immer etwas ganz Besonderes. All diese Höhen und Tiefen, ich glaube, dass die vorbestimmt waren, dass sie mir helfen sollten zu lernen.«

Diese Obsession zur Musik war schließlich viel stärker als all die Drogen, der Alkohol, die Schicksalsschläge, die Exzesse, mit denen er kämpfte. Es half ihm zu leben.

Dreißig Jahre nach seinem ersten ganz großen Hit, knapp 50 Jahre alt, legt NINO de ANGELO sein neuestes Album vor: »Meisterwerke« (Starwatch Entertainment, ab 05. Dezember). Eine Chronik deutscher Musik in 13 Kapiteln. »Jeder Titel, den ich auf dem Album singe, hat mich berührt. Auch wenn ich die Songs diesmal nicht selbst komponiert oder die Lyrics geschrieben habe, so habe ich doch alles selbst gelebt. In jedem der Songs finde ich mich irgendwie wieder.« NINO de ANGELO hat seine besondere Symbiose zu den gewählten Tracks ausgemacht.

Nino_de_Angelo_Pressebild_2_credit_Felix_Rachor»Es ist schwer bei solchen großen Liedern, die bereits fantastisch interpretiert sind, einen neuen musikalischen Weg zu finden, denn man kann nur den engen Spielraum der Sprache und der Intonation nutzen.« In der Popmusik geht es immer darum, nachhaltige Empfindungen in bunte Bilder zu transformieren. Diese Kernschmelze zum Kopfkino ist der Schlüssel zum Erfolg, die Grenze von simpel und Hit. »Für gewöhnlich brauche ich zwei, drei Stunden im Studio, um einen Song einzuspielen. Diesmal habe ich viel länger gebraucht: Ich habe alles Mögliche ausprobiert, ich habe mich lang vorbereitet. Die einzelnen Tracks sollten nicht so klingen, wie im Original, sondern etwas ganz eigenes bekommen, das war für mich besonders wichtig. Ich habe die Songs einfach adoptiert. Es sind jetzt am Ende meine Kinder – und ich bin sehr stolz darauf.«

NINO de ANGELO ist früher Autorennen gefahren. 1985 war er in Spa-Francorchamps dabei, als Stefan Bellof in der Eau Rouge-Kurve tödlich verunglückte. »Ich begebe mich oft in Gefahr. Ich weiß nicht warum…aber vielleicht ist es der magische Reiz, an der Grenze zu sein…Ich gehe gern bis vor zum Abgrund, denn nur dort kannst du entscheiden, wie es wirklich weitergeht. Wenn man am Abgrund steht, kann man sehr viel lernen.« Damals, auf der Rennpiste in Belgien, beschloss NINO de ANGELO mit dem Motorsport aufzuhören. Die Tapferkeit und die Angst, eine Matrix fürs Leben? »Ich bin auch in der Musik so viele Risiken eingegangen. Gerade nach meinem großen Erfolg in den 1980ern. Ich habe plötzlich angefangen, für mich andere Musikrichtungen zu suchen. Aber das war falsch. Es hat nie richtig funktioniert.«

Das Schicksal hat im Laufe der Jahre mehr Prüfungen für ihn parat als für viele andere Menschen. Zweimal an Krebs erkrankt, die Stimme verloren, eine Pleite, zerbrochene Beziehungen. »Als ich die Diagnose Krebs bekam, dachte ich nicht wie andere, warum es gerade mich erwischt. Mein erster Gedanke war, So, jetzt hast du die Quittung für all das, was du in deinem Leben veranstaltet hast. Ich war sehr fahrlässig mit meiner Gesundheit, mit meinem Körper, umgegangen. Ich war verantwortungslos zu meinen Mitmenschen gewesen. Und dann dachte ich, das sei jetzt die Strafe für das alles. Aber irgendwo spürte ich auch, dass es eine Chance für mich war auf einen Neuanfang.«

Den Neuanfang hat NINO de ANGELO lang vorbereitet und in »Meisterwerke« umgesetzt. Mit seiner großen Stimme, die auch sanfte Klangbilder zeichnen kann. Sein Treibstoff heute ist die Lust seine Passion auszuleben, die Freude, seine Musik zu machen. Er selbst sagt: »Ganz oben sein und abstürzen, wer kennt das besser als Nino de Angelo?«

Nun ist NINO de ANGELO endgültig oben angekommen.

Das Album »Meisterwerke. Lieder meines Lebens« erscheint am 05. Dezember 2014 bei Starwatch Entertainment.