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Peter Kraus – Abschiedstournee

Peter Kraus - Pressefoto1

PETER KRAUS

Das Beste kommt zum Schluss  – Meine große Abschiedstournee!

Peter_Kraus_Zeitensprung_rgb2014 ist ein ganz besonderes Jahr für Peter Kraus. Er wird am 18. März 2014  75 Jahre alt, ist dieses Jahr 45 Jahre mit seiner Frau Ingrid verheiratet, steht seit rund 60 Jahren auf der Bühne und wird – das ist für viele seiner Fans allerdings ein Schock – wohl zum letzten Mal – auf Tournee gehen. Hierfür hat Peter Kraus nun das außergewöhnliche Album „Zeitensprung“ aufgenommen. Wenn der einzig wahre deutsche Elvis nun von einem Zeitensprung spricht, geht es in diesem Fall darum, deutsche Hits der Gegenwart in die 50er zu transferieren. Also in den Sound jener Zeit, die er – wie kein Zweiter – als Teenie-Star musikalisch mitbestimmte. “Ich finde es gewaltig, dass Musik, die seinerzeit als `Hoffentlich vorübergehender Spuk` oder sogar als `Negermusik` bezeichnet wurde, heute noch diese Begeisterung auslöst“, erläutert Kraus die Album-Idee. „Ich finde, dass all die Hits von Tim Bendzko, Rosenstolz über Culcha Candela und Marteria bis zu Ute Freudenberg und Udo Lindenberg, die wir neu im Fifties-Sound aufgenommen haben, einen ganz neuen Charme versprühen. Es sind alles Popsongs, die mir persönlich gut gefallen haben. Das Einsingen hat mir daher auch unheimlich viel Spaß gemacht.“ Witzigerweise  wird der Rock ´n´ Roll in diesem Jahr 60 Jahre alt. Das Aufnahmedatum des Klassikers  “Rock Around The Clock” am 12. April 1954 gilt nämlich allgemein als die Geburtsstunde der Rock ´n´ Roll-Musik.

Peter Kraus - Pressefoto2Peter Kraus ist – auch für viel Jüngere – eine lebende Legende. Denn Peter Kraus ist in den Fünfzigern das Rock ´n´ Roll-Idol Deutschlands. Die Teenager brechen reihenweise vor der Bühne zusammen. Seine Musikfilme – es sind nicht weniger als 17 Spielfilme – sind mittlerweile Kult. Er veröffentlicht Schallplatten in nahezu ganz Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Frankreich, England, Italien und Holland) und den USA in den jeweiligen Landessprachen. Sein Vater hat ihm einiges vorgemacht und Peter Kraus hat ihn schon als kleiner Junge ganz genau beobachtet. Peter Kraus dazu: “Am Vormittag hat er Radio gemacht, am Nachmittag hat er Proben gehabt, am Abend dann Operette gespielt und nachts hat er amerikanische Nummern in einem Nightclub gesungen.” So wurde auch aus Peter Kraus ein Allrounder.

Allein in den ersten vier Jahren seiner Karriere verkauft Peter Kraus rund drei Millionen Schallplatten, insgesamt sind es mittlerweile um die 12 Millionen Tonträger. Peter Kraus resümiert seine eigene Rock ´n´ Roll-Story immer noch mit leidenschaftlichem Glanz in den Augen: “Mit 16 Jahren trat ich nur einmal in einem Konzert auf, sang Rock ´n´ Roll in Englisch und hatte einen Schallplattenvertrag in der Tasche. Der aber war nicht so leicht zu erfüllen. Ich sollte versuchen, mit deutsch gesungenem Rock ´n´ Roll eine Musik-Revolution auszulösen, wie sie in Amerika statt gefunden hatte. Das ist uns, meinem Team und mir, damals gelungen. Aber wir mussten eine eigene dem deutschen Markt angepasste Musik kreieren, die nur übersetzten amerikanischen Hits brachten nicht den großen Erfolg. Noch galten sie als zu wild, zu fremd.“ Auch heute noch stehen Rock ´n´ Roll -Fans aller Altersklassen mit leuchtenden Augen vor der Bühne und jubeln ihrem Idol zu. Es ist daher auch kein Wunder, dass junge deutsche Bands wie die international bekannten Jungs von den Beatsteaks Peter Kraus mit zu ihren deutschen Vorbildern zählen.

Die Aufnahmen des Albums „Zeitensprung“ haben es gerade vor diesem Hintergrund in sich. Erst einmal sei erwähnt, dass alle Songs im analogen Aufnahmeverfahren von echten Musikern aus Fleisch und Blut aufgenommen wurden. Ein Tatsache, die der Erwähnung lohnt, denn nur so ist es möglich, den Original-Sound der fünfziger Jahre modernisiert in die Jetztzeit zu übertragen.

Peter Kraus - Pressefoto4Und es steht außer Frage, dass das den Produzenten von JMC Music, die auch schon den Künstlern The Baseballs, die europaweit über 1 Million Tonträger verkauft haben, ihren Rock ´n´ Roll-Sound verpassten, perfekt gelungen ist. Die Stimme von Peter Kraus steht seit je her für sich. Und so kommt mit „Zeitensprung“ ein Album heraus, das große deutsche Hits in neuem, überraschendem Gewand präsentiert und dabei das positiv und charmante Retro-Gefühl der 50er Jahre aufgreift. Es sind u. a. Songs wie der Nr. 1 Hit „Lila Wolken“ vom Deutsch-Rapper Marteria, der Ost-Hit „Jugendliebe“ von Ute Freudenberg oder auch „Hamma“ von Culcha Candela auf dem Album vertreten.

Peter Plate von Rosenstolz „fühlt sich total geehrt“ und findet die Version von  „Gib mir Sonne“ „ganz toll“, da es auch für ihn eine ganz neue Ausleuchtung des Songs ist. Last but not least „Ein Herz kann man nicht reparieren“ von Rocklegende Udo Lindenberg, wobei gerade Udo Lindenberg und Peter Kraus in der deutschen Popgeschichte einiges gemein haben. Beide haben es gewagt neue Wege zu gehen. Peter Kraus brachte sozusagen den Rock ´n´ Roll nach Deutschland wohingegen Udo Lindenberg als erster die Rockmusik in deutscher Sprache salonfähig machte. Keine Frage, dieser Song verbindet auf seine Weise deutsche Popgeschichte. Spannend ist in diesem Zusammenhang auch das einfühlsame Duett „Wär‘ heut‘ mein letzter Tag“ von Peter Kraus zusammen mit Helene Fischer, das bei ihrer TV-Sendung „Die Helene Fischer Show“ aufgenommen wurde.

Mit der Abschiedstournee 2014 tritt mit Peter Kraus einer der ganz großen Stars der deutschen Film- und Musikgeschichte ab. Unter dem Motto „Das Beste kommt zum Schluss“ wird sich der Ausnahme-Künstler nach rund 60 Jahren auf der Bühne vom intensiven Tourleben verabschieden. Er wird sicher immer wieder Konzerte geben, aber mit großen Tourneen ist jetzt Schluss. Peter Kraus wird kürzer treten! Das ist von ihm eine bewusste Entscheidung. Er will die vielen schönen Dinge, die ihm ebenso wichtig sind, bewusst genießen: das Malen, die Leidenschaft für seine Oldtimer, Reisen, seine Lieblingssportarten Wasser- und Schneeskifahren, um nur einiges zu nennen. Neuerdings hat er einen Weinberg in Österreich, um den er sich kümmert, sammelt Erfahrungen mit Weinsorten und Herstellung. Und da ist natürlich auch seine Familie, die ihn jahrzehntelang teilen musste und sich jetzt auf fast „100 % Peter“ freut.

Skandalfrei und immer seiner Musik und den Fans verpflichtet war Peter Kraus Vorbild für viele Künstler. Mit seinem Album „Zeitensprung“ drückt er seinem Schaffen zum Schluss noch einmal einen ganz speziellen Stempel auf. Er verbindet seinen ureigenen Sound der fünfziger Jahre mit aktuellen Hits. Zieht damit für sich selbst Bilanz und führt den Rock ´n´ Roll-Sound gekonnt in die Zukunft. Eine großartige Idee eines grandiosen Künstlers, vor dessen Lebenswerk man nur den Hut ziehen kann.

Electrola veröffentlicht das Album „Zeitensprung“ am 21. März 2014.

Das Beste kommt zum Schluss – Meine große Abschiedstournee

02.10.2014 St. Pölten VAZ

03.10.2014 Augsburg Kongress am Park

04.10.2014 Halle / Saale Georg-Friedrich-Händel HALLE

05.10.2014 Hamburg CCH 1

07.10.2014 Bremen Halle 7

08.10.2014 Dortmund Westfalenhalle 3A

10.10.2014 Oberhausen König-Pilsener-ARENA

11.10.2014 Köln LANXESS arena

12.10.2014 Münster Messe und Congress Centrum Halle Münsterland

14.10.2014 Rostock Stadthalle

15.10.2014 Lübeck Musik- und Kongreßhalle

17.10.2014 Bielefeld Stadthalle

18.10.2014 Hannover Swiss Life Hall

19.10.2014 Kassel Kongress Palais Kassel – Stadthalle

21.10.2014 Berlin Tempodrom

22.10.2014 Leipzig Gewandhaus

23.10.2014 Chemnitz Stadthalle

25.10.2014 Linz TipsArena

26.10.2014 Salzburg Salzburgarena

27.10.2014 München Philharmonie

30.10.2014 Nürnberg Meistersingerhalle

31.10.2014 Wetzlar Rittal Arena

02.11.2014 Hof / Saale Freiheitshalle

03.11.2014 Koblenz Conlog Arena

04.11.2014 Frankfurt Alte Oper

05.11.2014 Baden-Baden Festspielhaus

07.11.2014 Mannheim Rosengarten

08.11.2014 Basel Musical Theater

09.11.2014 Zürich Kongresshaus

11.11.2014 Stuttgart Liederhalle – Beethovensaal

13.11.2014 Freiburg Rothaus Arena

14.11.2014 Neu-Ulm ratiopharm arena

15.11.2014 Kempten bigBOX Allgäu

21.11.2014 Graz Stadthalle

22.11.2014 Wien Wiener Stadthalle – Halle D

Eintrittskarten sind erhältlich an allen bekannten Vorverkaufsstellen,

telefonisch unter der Semmel Concerts Ticket-Hotline 01806 – 57 00 99

*0,20 EUR/Anruf – Mobilfunkpreise max. 0,60 EUR/Anruf

sowie im Internet unter www.semmel.de bzw. www.eventim.de

Quelle: EMI

BRAVO Fritze “Ein bisserl was ging immer”, oder nicht?

nach Tillack Fritz
Gabrielle Pike

BRAVO Fritze – Ein bisserl was geht immer

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Petra Pan bedanken, die als ehemalige BRAVO Leserin ihre persönlich Eindrücke über Europas größter Jugendzeitschrift für uns geschrieben hat. Vielen Dank liebe Petra und ganz liebe Grüße nach Turin.

Teddy Lakis und der King Of POP:

Wohl keine andere Jugendzeitschrift kann behaupten, dass ihre Redakteure so nah an Michael Jackson heran kamen als BRAVO. Aber in diesen Zusammenhang muss man auch, weil es nur Fair ist, den Namen Teddy Lakis erwähnen, denn er hat viel dazu beigetragen, dass es zu diesen tollen Kontakten gekommen ist. Ich weiß, es wird so manchen nicht gefallen, dass ich gerade in diesen Zusammenhang diesen Namen erwähne, aber ich habe vor einigen Tagen ein sehr langes Telefongespräch mit ihm geführt, dabei erzählte er mir natürlich auch eine Dinge, die ich aus verständlichen Gründen hier nicht wieder geben möchte. Fakt aber ist, Teddy Lakis gehörte zu den engsten Mitarbeitern von Marcel Avram er war auf den Tourneen rund um die Uhr für Michael Jackson da, wenn er Wünsche hatte. Aber nicht nur das, er kümmerte sich mit sehr viele liebe um die Kids, die in den Tourneestädten rund um die Uhr sich die Beine in den Bauch standen, da lagen andere Redakteure längst in ihren Betten, oder an der Hotel Bar. Viele Fans von einst, haben das bis heute nicht vergessen, allerdings nimmt Teddy Lakis aus bestimmten Gründen an keinen Fantreffen mehr teil. Ich kenne Teddy schon sehr lange, er besuchte unsere Damen von der BRAVO Zentrale sehr oft, brachte ihnen immer Kuchen und andere kleine Geschenke mit.

Einmal im Monat sorgten viele Teeniestars in den ZDF Studios in Unterföhring für Kreischalarm, denn dann fuhren sie vor die Teenielieblinge “ Bay City Rollers, ABBA ,SMOKIE, Suzi Quadro, Kim Wilde, The Teens,Shakin Stevens, Falco, Middle of The Road,Bonnie Tyler usw. vor. Natürlich konnten nicht alle Fans ins Studio gelassen werden nur wer da Glück hatte, eine Eintrittskarte hatte durfte sich eine Stunde vor der Aufzeichnung vorm Studio anstellen. Natürlich waren bei jeder

Aufzeichnung auch wir von BRAVO dabei, denn wir bekamen natürlich immer Arbeitsausweise und konnten so uns frei bewegen, zwischen der Generprobe und Abendaufzeichnung traf man sich dann mit allen Bands und Stars in der Kantine, klar dass da einige Fans gerne dabei gewesen wären, ich würde es einmal auf BRAVO Fritze Art so sagen, “Ein bisserl was ging immer”. Nach der Aufzeichnung ging die Party mit mit vielen Stars im RIGAN CLUB weiter,hier traf man sich zu einem Glas Bier (oder waren es viele?) und Richard Rigan der Elvis von Schwabing spielten die guten alten Rock’n Roll Hits von einst und plötzlich standen alle auf der kleinen Bühne und dann ging sehr zum Ärger der Nachbarn die Post ab. Einfach eine geile Zeit war das, in der Zeit von 1974 bis 1998 Rock’n Roll pur.

Die BRAVO Disco On Tour:

Als ich am ersten April 1974 bei BRAVO angefangen haben, wusste ich natürlich schon, dass es diese Veranstaltung gibt, aber ich konnte mir bis dahin nicht viel darunter vorstellen. Sandro Baretta war ein wilder Vogel, der es gerne so richtig in allen (!!!) Lebenslagen so  krachen lies, da blieb kein Auge trocken. Er und Bubi Heilemann waren für diese Veranstaltungen verantwortlich, so zogen sie mit den neuesten heißen Scheiben einmal im Monat über die Lande und hatten dann natürlich auch noch einige Live Acts dabei. Als ich das erste Mal mit dabei sein durfte, viel in einem Dorfgasthof ständig der Strom aus, für Bubi war das, wenn man ihn gekannt hat kein Grund zum lachen, ganz im Gegenteil er polterte los was das denn für eine Bude sei,klar aber war, unsere Anlagen schafften das ganze Stromsytem einfach nicht.

Einmal im Jahr gab es dann die BRAVO SUPER DISCO entweder in der Westfalenhalle in Dortmund oder Deutschlandhalle Berlin. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde dann auch der Junge und das Mädchen des Jahres gewählt. Man überlege bitte einmal,16000 Kids waren in der Halle und jeder von ihnen füllte einen Stimmzettel aus, keine leichte Aufgabe für die Mitarbeiter im Backstage Bereich, denn sie mussten nun und das ganz schnell, die Stimmen auszählen. Im Rahmen Programm waren dann natürlich alle BRAVO Stars und Bands Live auf der Riesenshow Bühne,so unter anderem natürlich auch die Bay City Rollers und The Teens, die Sicherheitsleute hatten an diesen Nachmittag viel Arbeit ca 350 Fans vielen mal ganz kurz um und mussten ärztlich versorgt werden, aber so mancher glaubte in die Gadaroben der Bands oder Stars zu kommen, es blieb beim Versuch.

Meine schönste Zeit bei BRAVO:

Ich habe natürlich alle Teenie oder Boygroup Bands persönlichen kennen gelernt, seien es nun NEW KIDS ON THE BLOCK, TAKE THAT, CITA, BACKSTREET BOYS, EAST 17 gewesen. Wir haben viele schöne Traumtreffs und andere Aktionen mit ihnen gemacht. Und immer war auch unsere liebenswerte Kollegin aus England dabei. Gabrielle Pike. Sie war bei allen sehr beliebt und sie schaffte es auch, die etwas zickigen Manager der Bands in den Griff zu bekommen, denn die Bands machten dass, was man ihnen sagte, mehr aber auch nicht.

Vor einigen Wochen haben Gabrielle und ich uns bei einer sehr lustigen Geburtstagsparty von Wanda Büchelmaier (Frau des ehemaligen sehr erfolgreichen Chefredakteurs von Gerald Büchelmaier) nach langer Zeit wieder getroffen,klar dass wir über diese schönen BRAVO Zeiten, die es nie wieder geben wird gesprochen haben.

1994 ging es endlich wieder mit der neuen BRAVO SUPER DISCO am 09.Februar 1994 los. Viele, viele Stars waren gekommen um bei dieser großen BRAVO Party dabei zu sein. Vor der Halle verbrachten schon einige Fansvorher  ihre Tage und Nächte, denn sie wollten natürlich in der ersten Reihe stehen. Die 16000 Karten waren innerhalb von kürzester Zeit restlos Ausverkauft. Wir wohnten mit allen Stars im Hilton Hotel zur Sicherheit hatte ich (war unter anderem auch für die Sicherheit verantwortlich) Polizeigitter rund ums das Hotel aufstellen lassen. Denn unsere Superbands Take That, CITA und Kelly Family sorgten für einen 24 Stunden Kreischalarm. Es war einfach einfach nur “Affengeil” was sich da die ganze Nacht abgespielt hatte, glücklich konnten die Fans sein, die sich im Hotel ein Zimmer gebucht hatten, aber auch viele andere belagerten die Stockwerke. Wie sagte Gerald Büchelmaier (Chefredakteur) und Claus Dieter Grabner (Verlagsleiter München)immer “Man muss seine Leser lieben” Zu meiner Zeit haben wir das auch immer gemacht, denn wie schon Petra Pan in ihrem Bericht erwähnte,wir hatten für alle Leser(innen) immer eine offenes Haus, niemand durfte weg geschickt werden und natürlich haben wir uns auch immer um die Großen und Kleinen Probleme gekümmert. Viele ehemalige BRAVO Leser(innen) melden sich heute wieder über Facebook bei mir, auch wenn ich schon seid fast 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu BRAVO habe, denn die Zeiten haben sich geändert und bitte was soll ein fast 70 jähriger BRAVO Oldie mit der neuen Redaktions Generation reden, die würden mich wohl kaum noch verstehen. Es gäbe noch viele schöne Geschichten zu schreiben und erzählen, aber da würde zu weit führen. Aber ich bin ja immer für alle noch erreichbar, denn unsere Kids von damals haben mir viel Freude bereitet.

Zwei die immer gut verstanden haben:Benjamin Boyce (CITTA und BRAVO Fritze)

  

DJ BoBo und der BRAVO Fritze gemeinsam auf der Bühne 2010 in München.

Was soll man den Spice Girls schenken, wenn man sie in Wien bei “Wetten dass…) trifft? Mit diesen kleinen Bärchen konnten sie das Jodeln nach den 5.Glas Rotwein lernen. Die Münchner TZ schrieb über die Münchner Party Macher eine Geschichte, klar das da auch BRAVO dabei sein durfte. Eine BRAVO Leserin schenkte mir nach einem Traumtreff ” Einen gezeichneten “Goldenen Otto” Als Liza Minelli in München Auftrat, waren natürlich auch Leslie Mandoki (Produzent) und Otto W. Retzer ” Ein Schloß am Wörthersee”

55 Jahre BRAVO – Ein Bericht von einer treuen Leserin

nach Petra Pan
maskottchen

55 Jahre BRAVO – eine treue Leserin erzählt.

Bravo!- Du hat geschafft, was nicht jede Jugendzeitschrift von sich behaupten kann: Seit einigen Generationen begleitest Du Kids beim Erwachsenwerden, sprichst Themen an, die Jugendliche seit jeher interessieren. Eine Konstante in unserer schnelllebigen Zeit, die erfolgreich überdauert hat und nicht wie vieles Andere dem Vergessen anheim gefallen ist; ein Ankerpunkt aus meiner Jugendzeit.

Der 26. August 1956 sollte der Tag sein, der die Welt auf dem Zeitschriftensektor für immer verändern sollte: Du wurdest erstmals an deutschen Kiosken zum Verkauf angeboten. Damals kamst Du noch in anderem Gewand daher, das Layout schlichter, als „Magazin für Film und Fernsehen“ für Teenager, die damals auch im üblichen Jargon als „Backfische“ (Mädchen) oder „Halbstarke“ (meistens aufrührerische Jungs) bezeichnet wurden, konzipiert. Nun konnte endlich der Glamour Hollywoods Einzug in westdeutsche Jugendzimmer halten.

Ab 1959 beschertest Du Deiner Leserschaft dann auch die Geburtsstunde des „Starschnitts“, eine lebensgroße Brigitte Bardot und Dir selbst eine Auflage von 523.000 Stück.

Doch neben dem Filmgeschäft sollte auch die Musik nicht zu kurz kommen, vorzugsweise berichtetest Du über die Welt des deutschen Schlagers in den fünfziger Jahren mit ihren bekannten Vertretern wie Freddy Quinn & Co..

Die sexuelle Revolution der 60-iger Jahre ging auch an Dir nicht spurlos vorüber. 1962 war es schließlich soweit: zum Entsetzen vieler Eltern, mancher Pädagogen und der Kirche konnten viele begeisterter Teenager im „Knigge für Verliebte“ die erste, aber noch etwas zaghafte Aufklärungsserie in der „BRAVO“ miterleben.

Endlich aber 1969 wurde das versteckte Verlangen der Teenies nach Aufklärung und Informationen in sexuellen Fragen befriedigt- das „Dr. Sommer Team“ wurde ins Leben gerufen. Somit konntest Du Dir ein weiteres Standbein schaffen, die „Frage und Antwort Seite“ wurde wohl bei vielen Deiner Leser als erste aufgeschlagen, nachdem sie Dich oft heimlich am Kiosk erworben hatten.

So konntest Du in Sachen „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ zum wichtigsten öffentlichen Ansprechpartner werden; die rund 400 Briefe pro Woche, die das Beraterteam erreichten, sprachen für sich.

Doch die 60-iger Jahre hatten auch musikalisch so Einiges zu bieten und Du reagiertest stets richtig auf Trends, nachdem Du Dich weg vom Filmgeschäft immer mehr auf die Musik konzentriertest. Als Du dann noch im Jahre 1966 die Konzerte für die erste Beatles- Deutschlandtournee veranstaltetest, war eine riesengroße Sensation perfekt.

Mitte der siebziger Jahre dann, regten Titelseiten, wie sie in ihrem bunten, mit Stars, Stickern und Schlagzeilen bepackten Layout auch noch heutzutage bei Dir zu  finden sind, viele Jugendlichen zum Kauf an.

Das erste Mal konntest Du in diesen Jahren die Schallgrenze von einer Million verkaufter Exemplare überwinden.

Die 70-iger Jahre sind aber auch ein Jahrzehnt, in dem sich die Popmusik immer mehr in Subszenen aufsplitterte, denken wir an Glam Rock mit wichtigen Vertretern wie „The Slade“, „David Bowie“.., Hardrock wie „Kiss“…, die damalige Rivalität zwischen den  „Bay City Rollers“ und „The Sweet“, Disco ( „Boney M.“, „Bee Gees“ mit Saturday Night Fever, „Village People“…  ) und dem aufkeimenden Punk, wie den „Sex Pistols“ , die bei Dir 1977 erst einmal auf kritische Irritation stießen.

Deine breit gefächerte Berichterstattung über viele Größen des Musikbiz konnte somit eine stattliche Anzahl an Fans verschiedener Musikgruppen und –richtungen ansprechen, was wiederum zu Deiner Popolarität beitrug.

Ich selbst durfte Deine absolute Blütezeit Ende der siebziger- und vor allen Dingen in den achtziger Jahren mit den absatzstärksten Auflagen miterleben.

Ich hatte niemandem in meinem Freundeskreis, der nicht der BRAVO als äußerst interessante Lektüre den Vorzug gegenüber anderen Printmedien gab und Dich meist ohne Wissen der Eltern kaufte. Versteckt dann vor den Augen der Erwachsenen vertieften wir uns in die Seiten mit den Ratschlägen vom Dr. Sommer Team und Dr. Alexander Korff, der für die ganz speziellen sexuellen Fragen zuständig war. Oftmals wurden Dinge beantwortet, die wir Kids damals niemanden zu fragen gewagt hätten, auch wenn der Sexualkundeunterricht in dieser Zeit schon längst Bestandteil des Lehrplans an Schulen war. So differenziert, anschaulich, offen und unverkrampft hätte wohl kein Lehrer an Schulen diesen Stoff vermitteln können. Man könnte sogar sagen, dass eine ganze Generation von Dir aufgeklärt wurde. Zwischen 3000 und 5000 Briefen wissensdurstiger Teenies gingen wöchentlich in dieser Zeit bei der Reaktion ein, die Fragen an das Dr.Sommer-Team hatten.

Als Teenager mit einem sehr geringen Taschengeld bedacht, war ich zwangsläufig eine Gelegenheitskäuferin von Dir, was dazu führte, dass ich es leider nie zu einem kompletten Starschnitt schaffte. Als Trost dienten mir dann die Poster von allen möglichen Prominenten, die ich in sämtlichen Ausgaben von Dir finden konnte. So manches Konterfei meiner bevorzugten Lieblinge gelang es, einen Platz über meinem Bett und als Dreingabe ein allabendliches „Gute Nacht“ von mir zu bekommen.

Nur zu gut kann ich mich an ein Poster von Tommi Ohrner erinnern, den ich als Zwölfjährige als „verflixt gut aussehend“ befand, und somit bei mir einen Ehrenplatz bekam. So konnte ich stets in seine braunen Augen blicken und meinen Mädchenträumen nachhängen.

Aber auch die Fotostorys verfolgte ich mit Interesse und bewunderte den “Mut“ mancher Protagonisten, sich in den für die Geschichte erforderlichen Situationen, die ich manchmal als Pubertierende als sehr gewagt empfand, ablichten zu lassen. Die Storys an sich weckten bei vielen Jugendlichen teilweise eine gewisse Sehnsucht, klärten aber auch auf und warnten in Szene gesetzt vor verschiedenen Gefahren in Liebesdingen z.B. vor ungewollten Schwangerschaften bei Minderjährigen.

Da ich seit jeher eine große Affinität zur Musik spüre und auch lebe, richtete sich mein Blick natürlich auch auf all` Deine Berichte über das Musik- und Showbiz, die zwar nicht in musikwissenschaftlichem Sinne arrangiert waren, was auch Deine Zielgruppe verfehlt hätte, aber doch immer auf fesselnde und interessante Weise uns Jugendliche mit Hintergrundinformationen, Interviews und Trends fütterte.

So waren die 80-iger Jahre ein Jahrzehnt, in dem es an Superstars nicht mangelte, ein reicher Pool, aus dem Du schöpfen konntest. Michael Jackson, Nena, Modern Talking, Tina Turner, The Police, Madonna, U2…sind nur einige Namen, die damals und teilweise auch noch heute am Firmament des „Starhimmels“ leuchten.

Nicht zu vergessen die seit 1957 jährliche stattfindende „BRAVO- Otto“ Verleihung, ein Preis, den Deine Leser durch Abstimmung für ihre Lieblinsstars ermitteln. Überreicht wird er den Preisträgern innerhalb der BRAVO Supershow, die seit 1994 auch auf diversen privaten Fernsehkanälen übertragen wird. Den BRAVO- Otto gibt es in Gold, Silber, Bronze und als besondere Auszeichnung in Platin, den aber bis jetzt nur Michael Jackson, die Bee Gees, Take That, Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen erhielten.

Angezogen und fasziniert von dem ganzen Glamour des Showbuisness beschloss ich eines Tages in meinem Enthusiasmus, ich war wohl so an die fünfzehn Jahre alt, zu meinem Olymp- es war das Redaktionshaus der „BRAVO“ in München, zu pilgern. Ich wollte unbedingt einmal hinter die Kulissen blicken, die Gesichter der „Götter“ erblicken, die Dir wöchentlich neues Leben einhauchen, wollte eventuell irgendeinem Star begegnen, der sich vielleicht gerade zufällig in dem Gebäude aufhalten hätte können. Doch als ich dann schließlich vor dem Haus stand, auf dem mit großen Lettern „BRAVO“ prangte, verließ mich dann doch der Mut einzutreten, und nachdem ich wohl eine Stunde davor herumlungerte, kehrte ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause zurück.

Andere Teenager waren an dieser Stelle wohl mutiger als ich, denn man konnte in den Redaktionsräumen immer Besucher antreffen, die „backstage“ die BRAVO -Mitarbeiter kennen lernen wollten. Sogar jugendliche Ausreißer fanden schon im Redaktionssitz einen Zufluchtsort. Mitarbeiter Deines Blattes kümmerten sich stets rührend um die jungen Verzweifelten und reagierten in adäquater Weise, indem sie die Eltern informierten und die Fürsorgepflicht den Kindern gegenüber in jeglicher Hinsicht voll erfüllten. Sogar die Kosten für Rückreise- und Verpflegung für die jungen Ausreißer wurde von der Redaktion jeweils übernommen.

Im Laufe der Zeit hast Du, liebe BRAVO, reichlich Nachwuchs erfahren: BRAVO Girl, BRAVO Hip Hop Special, BRAVO Poster, BRAVO Foto Love Story, Yeah!, Twist…maßgeschneidert für jede Lesergruppe und individuell. Du hattest sogar mit „BRAVO TV“ von 1985 bis 2007 eine eigene Fernsehsendung, seit 1992 können sich Fans regelmäßig auf die Musik-CD- Compilation „BRAVO- Hits“ mit aktuellen Chart- Hits freuen.

Doch auch im Internet bist Du mit verschiedenen Portalen vertreten, wie es sich für ein modernes Medium gehört.

Du bist stets mit der Zeit gegangen- und die Kids haben es Dir über Generationen hin gedankt.

Danke für alles, liebe BRAVO!


Petra Pan

BRAVO, eine Jugendzeitschrift kommt in die Jahre.

nach Tillack Fritz
elvis

BRAVO, eine Jugendzeitschrift feiert ihren 55. Geburtstag!

Erinnert Ihr Euch noch an Eure Zeit, wo die Welt noch nicht so hektisch war? Und meine zweite Frage, wisst Ihr eigentlich wann die erste BRAVO Ausgabe erschienen ist? Ja das ist schon sehr lange her, nämlich am 26.August 1956.Und Ihr glaubt es mir nicht, seit dieser Zeit bin ich eng mit Europas größter Jugend-zeitschrift verbunden. Doch wie hat alles angefangen? (Aus Urheberrechtlichen Gründen darf ich leider keine BRAVO Titelseiten in meinem Bericht veröffentlichen).

Wie ist es eigentlich zu den Namen BRAVO gekommen?
Als der Kindler & Schiermeyer Verlag 1956 daran dachte endlich eine Jugendzeitschrift für junge Leute auf den Markt zubringen, glaubte niemand daran, dass gerade diese einmal Europas größte Jugendzeitschrift werden würde.
Ich kann mir sehr gut vorstellen was da damals am 26.August 1956 in den Redaktionsräumen los gewesen sein mag. Peter Boenisch wurde am 4.Mai 1927 in Berlin geboren und verstarb leider am 08.Juli 2005 in Gmund am Tegernsee war der erste Chefredakteur von BRAVO wie es nun zu diesen Namen gekommen ist? Man stelle sich bitte vor es war ein heißer Sommertag und in der Redaktion rauchten die Köpfe und dann sagte ganz plötzlich ein Redakteur “NA BRAVO” so könnte es eventuell gewesen sein. Am Anfang war von den großen Musikstars noch keine Rede,sondern kümmerte sich um die Filmstars. So war es natürlich auch kein Wunder dass auf der 1.Ausgabe von BRAVO Marilyn Monroe abgebildet war, dem folgten dann Hans Moser, Marlene Dietrich, Horst Buchholz, James Dean und viele, viele andere. Bis 1963 kostete die BRAVO 0,50 DM. Doch die Zeiten änderten sich auch damals schon sehr schnell und da hörte man von ganz wilder Musik im fernen Amerika, die Anstandsdamen und Herren rauften sich die Haare, wie bitte konnte man sich denn so unsittlich bewegen? Richtig, die Rede ist natürlich von Elvis Presley geboren wurde er am 08.Januar als Elvis Aron Presley in Tubelo im US Bundesstaat Mississippi. Am 16.August 1977 verstarb der King of Rock’n Roll um 14.45 Uhr Ortszeit in seiner Villa “Graceland” in Memphis/Tennessee. Zum erstenmal erschien er auf der BRAVO Titelseite am 30.12.1956. So war es natürlich auch kein Wunder, dass die meist weiblichen Fans in Deutschland endlich viel mehr über diesen Rock’n Roll Star erfahren wollten, damit änderte sich natürlich auch das bisherige Konzept von BRAVO. Gut war, dass es zu dieser Zeit Thomas Beyl, der Urvater der BRAVO Reporter hatte den richtigen Riecher und freundete sich mit Elvis Presley an, damit standen für ihn alle Türen offen und er bekam viele schöne Geschichten exklusiv die sonst niemand hatte. Allerdings war zu dieser Zeit BRAVO die einzige Jugendzeitschrift für die Teenager.

 

Wenn Teenager träumen:

In Deutschland suchte man natürlich auch nach einen Teenie Idol, der sich genau so gut bewegen konnte, wie Elvis Presley und man hatte ihn auch gefunden sein Name Peter Kraus er sorgte bei der heranwachsenden Jugend dafür, dass sie bei seinen Auftritten kaum noch Luft bekamen, so laut kreischend sie, wenn er seine Hüften bewegte, natürlich gefiel das den Erwachsenen überhaupt nicht, aber das kümmerte die Kids nicht. Ja und dann tauchte da auch noch Ted Herold auf,er glaubte, dass er bereits der größte sei, so war es auch kein Wunder, dass die Fans da ganz anderer Meinung bei Live Konzerten mit Peter Kraus und Ted Herold waren mit auf großer Tournee war auch das Orchester Max Greger. Ich gebe es gerne zu, ich war ein echter Ted Herold Fan, also ein Halbstarker, der es gerne krachen lies, so kam es dann auch, dass ich bei einem Konzert in Schongau, mal ganz schnell einen Stuhl zu Bruch gehen lies,hätte ich mal besser nicht machen sollen, denn am nächsten Tag konnte ich nicht mehr sitzen, die Heimleitung hatte davon erfahren und es kam so wie es kommen musste.Schöne Teenagerträume, wenn der Hintern weh tat.

Bei BRAVO gab es zur gleichen Zeit die ersten Otto-Sieger, aber zu dieser Zeit, gab es noch nicht den Weltberühmten BRAVO Otto sondern  die Gewinner bekamen  eine Medaille, auf dieser war Otto der Filmbeleuchter abgebildet, denn es gab eine Rubrik wo er aus den internationalen Filmstudios berichtete. So gingen die ersten Auszeichnungen dann auch 1957 an James Dean, Maria Schell,(1958) Horst Bucholz und Romy Schneider- diese Liste lässt sich beliebig bis 1959 fortsetzen. Endlich ab 1960 gab es dann auch die ersten Auszeichnungen für Sänger(innen) des Jahres. So bekam Freddy Quinn und Conny Frobes, die erste Medaille, als beliebteste Schlagersänger(innen) des Jahres 1960. Natürlich ermittelte man auch bei BRAVO die großen Hits aus dieser Zeit,man kann sich vorstellen, dass es am Anfang an nur deutsche Schlager waren, zu dieser Zeit wurden dann auch sehr viele seichte Schlagerfilmchen gedreht. Peter Kraus und Conny Frobess waren das Film Traumpaar der 50er Jahre, dabei blieb es aber dann auch. Im übrigen an dieser Stelle möchte ich Euch alle auf eine sehr schöne Homepage Seite hinweißen, hier erfahrt Ihr alles was bei BRAVO in den vergangenen 55 Jahren los war. Mein Freund Christian Müller hat diese Seiten mit sehr viel Zeitaufwand gestaltet und ist für viele Redakteure zu einer guten Adresse geworden: www.bravo-archiv.de unter dem Link 50 Jahre BRAVO (2006) findet Ihr auch meine BRAVO Story.

Beat,Beat,Beat:

Der Rock’n Roll in seiner üblichen Form ging so langsam zu ende,eine neue Ära begann, natürlich auch für BRAVO, hier hatte nun eine Frau die Chefredaktion übernommen, Lieselotte Krakauer sie war auch die einzige Frau, die je an der Spitze von BRAVO gestanden hatte, aber um es gleich vorweg zu nehmen, sie sorgte dafür, dass die Auflagen steil nach oben gingen. Das lag aber auch daran, dass sich im fernen Hamburg auf der heute sehr berüchtigten Reeperbahn etwas zusammen braute. Hier gab es drei Clubs deren Namen mit der Beat Musik eng verbunden sind, nämlich im Indira,Cavern und dem berühmten Star Club. Die leichten Damen stürmten diese Läden, denn hier traten schnugeligge Jungs aus England auf. Gemeint sind natürlich die Beatles, sie spielten dutzende von Gigs bevor es so richtig für sie los ging. Und wie hätte es auch anders sein können, die heranwachsende BRAVO Generation wollte über diese vier Pilzköpfe John Lennon (verstarb 1980) Paul McCartney, George Harrison (verstarb 2001) und Ringo Star wissen, sie tauchten auch dann zum ersten Mal am 26.Mai 1964 auf der Titelseite von BRAVO auf.

    

(Diese Aufnahme gehört in jede Oldie Sammlung denn da hießen die Beatles noch The Beat Brothers und sagen gemeinsam mit Tony Sheridan “My Bonnie” ein Kracher auf allen Volksfesten.

Im April 1964 hatten die Beatles es geschafft, sie waren in der damaligen BRAVO Musikbox die Nr. 1! Viele weitere Hits folgten. Die Fans in Deutschland wollten aber ihre vier Pilzköpfe endlich Live auf der Bühne erleben, das war aber nicht so einfach, denn sie waren nun nur noch unterwegs. Aber die BRAVO Redaktion blieb ihnen auf den Fersen. Und endlich bekam die Redaktion die Zusage für leider nur 3 Konzerte in Deutschland. Die BRAVO Beatles Blitztournee ging in die Geschichte der Pop Konzerte ein. Nun wurden von Hummel Reisen in zusammen Arbeit mit der DB Sonderzüge zu den Konzerten auf zusammen gestellt, denn es sollten ja möglichst viele Fans zu diesen Konzerten kommen können. Die Züge trugen dann auch, wie hätte es bei BRAVO anders sein können, den sinnigen Namen “Der Rasende John, Fliegende Paul (wusste nicht, dass Züge fliegen können) Schnelle George und der Rollende Ringo” Ihr lacht über diese Namen, damals wurde diese sehr ernst genommen. Am 23.Juli 1966 kamen die Beatles endlich am Flughafen in München an und fuhren dann sofort zu einer Presse Konferenz in den Bayerischen Hof am Promenadeplatz.(In einer weiteren Folge komme auf dieses Hotel noch einmal zurück. Vor dem Hotel warteten 100e von meist weiblichen Fans, sie alle wollten nur eins, ihre Lieblinge sehen. Ich war damals noch nicht bei BRAVO aber natürlich wollte ich auch mit reden können und stellte mich einfach dazu, aber meine Traumfrau habe ich nicht gefunden, wie auch, wenn alle nur in die Beatles verliebt waren. Man soll es ja nicht glauben, da gab es welche, die glaubten tatsächlich, dass sie über die Dachrinnen die nach unten gingen, in die Stockwerke gelangen konnten, aber es bliebesse beim Versuch.

Am Abend gab es dann endlich die Pressekonferenz an der natürlich auch die damalige Chefredakteurin Lieselotte Krakauer teil nahm. Aber nicht nur das, die Beatles bekamen ihren ersten “Goldenen BRAVO Indianer” ( dieser wurde deshalb ab 1966 so genannt, weil in den Kinos die Winnetou Filme mit Pierre Brice so erfolgreich liefen und Winnetou der große Indianer bei allen so beliebt war).

BRAVO Chefredakteurin Lieselotte Krakauer überreichte den Beatles den Golden BRAVO Otto als beliebteste Band 1966.
Am 24.Juli 1966 war es dann endlich soweit, im Münchner Circus Krone Bau, herrsche Kreischalarm als die Beatles endlich auf der Bühne standen, das Eintrittsgeld hätte man sich eigentlich sparen können, aber so einfach war das dann doch nicht, denn man wollte schon seinen Kindern später erzählen können, was Mama da alles erlebt hat. Am nächsten Tag ging es dann weiter in die Gruga Halle nach Essen und das dritte Konzert fand dann am 26.Juli in der Ernst Merck Halle in Hamburg statt. Ca: 20 000 Fans waren damals dabei und waren glücklich, dass sie eine Eintrittskarte ergattert hatten.

Deutschland hat einen neuen super Schlagerstar:

HOLLERICH

Am 12.Juni 1964 spielen Roy Black und seine Band The Cannons im Moritz-Saal in Augsburg und endlich hat es nach vielen versuchen geklappt,sie gewinnen diesen Bandwettbewerb. Unter den Zuschauern war damals auch der Kölner Produzent Hans Bertram. Diesen wird sehr schnell klar, dass er da einen neuen Star für seine Zwecke gefunden hat, aber die Begleitmusiker passen da nicht mehr in sein Konzept, denn er hat großes vor und möchte einen neuen Schlagerstar ganz schnell in den Hitlisten sehen. Drei Titel nehmen The Canonns noch gemeinsam mit ihren Freund  Roy Black auf. “Darling My Love,Du bist nicht allein und Glaube an mich” Für Roy Black wird 1966 ein Traum war er landet seinen ersten großen Hit mit “Ganz in Weiß” Es folgen Hit auf Hit. Natürlich ist er auch, wie hätte es auch anders sein können, bei den BRAVO Leserinnen die Nr. 1 bei einer Telefonaktion “Ruf Deinen Star an ” brechen alle Leitungen rund um die Redaktion zusammen. In der BRAVO Redaktion arbeitet auch die bildhübsche Silke Vagtsund beide verlieben sich, den Rest kennen wir ja. Mehr über Roy Black am 07.10.2011 zu seinen 20.Todestag auf dieser Seite.

Hinweiß: Am 08./09.2011 finden in der Singoldhalle in Bobingen verschiedene Veranstaltungen statt, alle Fans sind dazu natürlich herzlich eingeladen. Weitere Informationen bekommt Ihr auf unseren Seiten von Facebook Roy Black wie damals und Roy Black an The Cannons.

Natürlich gab es bei BRAVO noch viele andere wichtige Aktionen, wenn ich da an die legenderen BRAVO-Starschnitte oder vor allen Dingen auch an Dr.Sommer denke, aber ich möchte mich auf meiner Seite ganz einfach mal um die Bands und Stars von 1956 bis 1998 kümmern, denn ich habe ja viele persönlich kennen lernen dürfen und mit vielen habe ich auch heute noch Kontakt, darüber werde ich in der zweiten Folge am 26.August 2011 berichten, denn da wird BRAVO 55 Jahre alt, aber kein bisschen leise, muss auch nicht sein, denn auch die heutigen Leserinnen(er) brauchen ihre eigenen Idole, aber das ist eine andere Geschichte. Und wenn ich so zurück denke ich durfte unter meinen drei Chefredakteuren Gert Braun (1972-1979) Rüdiger Wittner ( 1979-1992) und Gerald Büchelmaier ( 1992-1998) puren Rock`n Roll erleben. Und wenn man schon diese Namen nennt, dann darf natürlich einer auf keinen Fall fehlen. Claus Dieter Grabner er und Gerald Büchelmaier gründeten die erfolgreiche BRAVO Family.

Benny Schnier – Sänger – Moderator – Gute Laune TV

nach Tillack Fritz

In den vergangen Wochen gab es ja mal wieder einigen Ärger wegen böser Berichterstattung beim Stern. Diese Zeitschrift wettert da ganz gewaltig gegen die Sänger(-innen) des deutschen Schlager und wir alten würden den Ton in der Musik die keiner hören will angeben. Zunächst einmal muss man diese Behauptungen entschieden zurückweisen. Gerade unsere Schlager helfen vielen manchmal über traurige Zeiten hinweg auch wenn dies natürlich nicht die Probleme lösen können – ich spreche da aus eigener Erfahrung. Die Zeitschrift “das neue” hat nun eine eigene Aktion zu diesen Thema gestartet “Ich liebe Schlager die Redaktion wird von vielen beliebten Schlagerlieblingen unterstützt, ich bin auch der Meinung: jeder soll seine Musik hören, die er gerne hat. Da passt doch das Lied von Andrea Berg “Schenk mir einen Stern” – gemeint ist da ganz bestimmt nicht der STERN.

Gute Laune TV und seine TV Moderatoren. – Folge 1

Ich möchte aus dem vielseitigen Programm von “Gute Laune TV” einmal einen Moderatoren vorstellen – den ich noch aus Zeiten der guten alten ZDF-Hitparade her kenne. Wir haben gemeinsam nach der Live Sendung in Berlin im Hotel Schweizerhof an der Bar gesessen, wir nannten sie liebevoll “Todeszelle” mit vielen anderen Schlagerstars ein oder auch zwei Bierchen getrunken und wunderten uns immer, warum es draußen schon hell wurde. Also schnell auf Zimmer duschen,u mziehen und dann wieder zum Flughafen. Man musste ja pünktlich, auch wenn es schwer viel wieder in der Redaktion sein. Ich meine natürlich Benny Schnier er gehörte ganz einfach mit zur großen BRAVO Familie, allerdings wenn ich heute so daran denke, einen BRAVO Otto hat er nie bekommen, das lag aber nicht an der BRAVO Redaktion, sondern an unseren Lesern(-innen).

Benny auf der Titelseite Heft Nr.39/1978 (21.09.78, li) Benny Schnier auf der Titelseite Ausgabe 26/74 (20.06.74. re)

Aber immerhin war er bei den Otto-Wahlen 74/75/76/78 unter den ersten 10. Aber für jeden Star ist es auch wichtig, dass er wenigstens 1x  auf der Titelseite von BRAVO ist.

 

(Benny Schnier und sein alter Hitparaden Freund Bernhard Brink li. – Benny Schnier im Gespräch mit Uwe Busse re.)

Aber nicht nur das: mit seiner Single “Amigo Charly Brown” stürmte er die BRAVO Charts und war ab Februar  bis November ´76 unter den Top 20 der BRAVO Hitparade. Ja er schaffte es sogar im Juli ´76 auf Platz 1, 2x Platz 2 usw. BRAVO ermittelte aber natürlich auch immer die Hits des Jahres national und international. Benny schaffte es 1976 auf Platz 1. und als Interpret des Jahres 1976 wurde er von den BRAVO-Lesern auf Platz 8 gewählt.

Wir alle wissen, man kann nicht immer unter den Top Ten sein, denn viele wollen das gleiche und so ist es auch heute noch, ganz oben auf der Erfolgsliste bei BRAVO zu stehen. Also müssen andere den Weg dafür frei machen (zur Zeit sind es die Stars der 8.Staffel von DSDS).

Benny hat aber schon immer an seine Zukunft gedacht, denn er wusste ganz genau, irgendwann ist die Hitparadenzeit vorbei und schaute sich gleich einmal nach neuen Wegen um, die er gehen konnte. Der smarte und Junge wurde fündig. Ich kenne viele seiner Kollegen, die sind sang- und klanglos untergegangen, weil sie sich in ihre Manager verliebt haben, oder aber auch geheiratet haben und die Ehefrau dann immer mit auf der Bühne stehen wollte, so aber geht es nicht. Benny war dann in den Jahren von 1979- 1988 für das ZDF tätig. So moderierte er das ZDF Ferienprogramm mit der heute sehr erfolgreichen Anke Enkele. Pfiff eine Sendung mit Sport für die Jugend und damals bei uns Redakteuren sehr gefragt: die IFA (Internationale Funkausstellung in Berlin) Alice´s Teeparty. Ja man soll es nicht glauben, auch in einem Tatort vom WDR “Todesbande” mit Robert Atzorn spielte er mit. Den Münchner Radio Hörern ist seine Stimme bestens bekannt.

Nun können wir Benny Schnier auch endlich wieder in seiner eigenen TV Sendung bei Gute Laune TV sehen. B*Treff Stars*Talk* News immer am letzten Donnerstag eines Monats von 20.00 – 21.00 Uhr. Diese Sendung wird aber zu verschiedenen Zeiten noch einmal wiederholt. Viele bekannte aus der Schlagerszene waren schon bei ihm als Gäste und alle haben sich sehr wohl gefühlt. Gäste u.a. waren: Michael Holm, Costa Cordalis, Peter Kraus, Helene Fischer und viele andere. Außerdem wir in dieser Sendung auch immer der Newcomer dess Monats vorgestellt, ich finde das sehr gut, denn wir alle haben auch die Aufgabe, den Schlagernachwuchs zu fördern – Benny macht dies und viele sind ihm dafür dankbar.

Das gleiche gilt auch für die neue Sendung, die Benny Schnier in Vertretung von Hubsi Trenkwalder moderiert hat. Schaltet doch bitte ganz einfach in das tolle Musikcafe um, denn da gibt es viele neue Künstler zu bewundern. Man soll es ja nicht glauben aber es gibt sie wieder die “Neue Welle”, also ganz einfach dabei sein. Einen ausführlichen Bericht über diese erste Sendung gibt es in der nächsten Folge auf dieser Seite.

Man könnte noch viele, viele Geschichten über Benny Schnier schreiben, aber das würde nun zu weit führen, denn es gibt natürlich noch viele andere liebenswerte Kolleginnen und Kollegen, die bei diesen super Schlagersendung für gute Laune sorgen.

Willi Arsan bei ihm gibt es in seiner Sendung die schönsten Ohrwürmer aus den 50 bis 89 Jahre zu sehen. Ich bin ein großer Fan dieser Sendung, denn ich treffe via TV immer wieder gute alte Freunde aus der Schlagerszene und ich erinnere mich gerne an die schönen Stunden, die wir gemeinsam schon in der Vergangenheit verbracht haben. Täglich von 18.00 bis 19.00 Uhr

Hubis Trenkwalder gehört, wenn es um Volksmusik und volkstümlichen Schlagern geht einfach dazu. Nicht nur dass er und seine Jungs bereits die ganze Welt bereist und die Fans in Stimmung gebracht hat, nein, er zeigt uns täglich ab 17.00 Uhr die schöne Welt der lustigen Musikanten. Soll bitte noch einer sagen, diese Musik sei nur etwas für uns ältere Leute, ich kenne viele junge, die sich gerne solche Sendungen ansehen.

Über diese und andere Gute Laune TV Sendungen werde ich in einer 2.Folge berichten. Auch alle anderen Moderatorinnen und Moderatoren sollen einen Platz bei Promigeflüster und in meinem Promigeflüster Blog finden.

Noch ein wichtiger Hinweiß:  Bitte unbedingt bei www.promigefluester.de vorbei schauen, da gibt es ein sehr lustiges Interview mit Benny Schnier und Frank Stiller.

Alle Fotoaufnahmen von Benny (außer Titelseiten BRAVO) wurden uns von Gute Laune TV zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns für die freundliche redaktionelle Unterstützung bei Dieter Baudrexl

weitere Infos www.gutelaunetv.de

Mein Tipp: Einfach Gute Laune TV über die Hifi Anlage laufen lassen, dann hat man den ganzen Tag super Musik.

Pack die Badehose ein….

nach Tillack Fritz

Liebe Schlagerfreunde bei Promigefluester,

Es gibt ja immer wieder Leute, die Behaupten, dass Schlager einfach nur blöd sind und überhaupt,keiner will sie hören. Ich behaupte, das Gegenteil, denn wie sonst kann es sein,dass viele Interpretinnen(en) seid Jahrzehnten sehr erfolgreich sind. Von ihnen soll in den nächsten 2 Folgen die Rede sein.Ich möchte, dass bei meinen BLOG für jeden Geschmack etwas dabei ist.

Pack die Badehose ein und dann raus zum Wannsee!

Nur die wenigsten von Ihnen werden sich noch an diesen Schlager und vor allem an seine Interpretin erinnern, kein Wunder,ist ja auch schon lange her, aber als Kind schmetterte Corenlia Froboess Mitte der 50er Jahre diesen Gassenhauer ins Mikrophon.Heute ist sie eine großartige Schauspielerin, sie hat wie viele andere auch, alle Krisen überstanden.

Hinaus in die weite Ferne:

Sagt Ihnen denn der Name Franz Eugen Helmut Manfred Nidl -Petz etwas? Nein?Kein wunder, aber sie kennen ihn ganz bestimmt Freddy Quinn.Sein Name tauchte man soll es kaum glauben im November 1956 das erste Mal in der BRAVO-MUSICBOX auf und zwar auf den Platz 1 mit Heimweh. Allerdings soll es da auch Rundfunksender gegeben haben, die dieses Lied überhaupt nicht gut fanden, ja sie zerbrachen die Platte vorm Mikrophon, mit der Bemerkung “Schlimmer gehts nimmer” na da hätten diese Herren und Damen aber heute noch viel Arbeit.Und noch ein Titel von Freddy belegte den 2 Platz Rosalie. Überhaupt,Seemannslieder waren zu dieser Zeit sehr beliebt, da gab es dann da auch noch das Golgowsky-Quartett mit Seemann, wo ist deine Heimat und viele andere Künstlerinnen(er) die die weite Ferne besangen.

Die großen Schlagerstars der 50er Jahre:

Es würde nun an dieser Stelle zu weit führen, wenn man nun über jeden, der in dieser Zeit einen Schlager gesungen hat,beschreiben würde, es wäre auch wie ich meine langweilig, aber ich habe für Sie mal meine 10 Lieblingsängerinnen(er) aus dieser Zeit ausgesucht, denn als kleiner Knirps war ich neben den Rock’n Roll Hits natürlich auch ein Schlagerfan.

Meine 10 Lieblingsschlager in den 50er Jahren:

1 ) Ich weiß was dir fehlt/Peter Alexander

2)O Billy Boy / Caterina Valente & Silvio Franceso (Bruder von Caterina)

3)Weißer Holunder/Gitta Lind

4)Cindy o Cindy/Margot Eskens

5)Warum strahlen heute Nacht die Sterne so hell?/Wolfgang Sauer

6)Dich werd ich nie vergessen/ Caterina Valente

7) Susi Rock/ Peter Kraus

8)Der lachende Vagabund/Fred Bertelmann

9)Buona Sera/ Ralf Bendix

10)Diana/Conny

Natürlich könnte ich diese Liste bis noch lange weiterschreiben, aber da gab es noch etwas ganz anders nämlich, so wie auch heute das Traumpaar der Schlagermusik:

Conny und Peter Kraus:

Beide waren längst keine Unbekannten mehr, Peter Kraus war ja bereits bei seinen Fans sehr beliebt, da er als deutscher Elvis Presley bei den Teenagern sehr gut an kam und aus der kleinen Conny war ein süßer Zahn geworden. Kein Wunder also, dass viele sich wünschten, dass aus diesen beiden ein Traumpaar werden sollte. Ich habe mir ihren ersten gemeinsamen Film 1958″ Wenn die Conny mit dem Peter”bestimmt 10 mal in einem kleinen Kino, wo es noch nach Bohnerwachs roch,angesehen, na ja, Stühle habe ich da aber keine mehr heraus gerissen. Aber wie schon so oft, beide gingen ihre eigene Wege, aber wie wir alle wissen sind sie auch heute noch sehr Erfolgreich.

Nächste Folge:

Ein bisschen Spass muss sein (Sang schon Roberto Blanco und der muss es ja wissen)

Rock’n Roll & andere Geschichten aus den 50er Jahren.

nach Tillack Fritz

promigefl1

Liebe Freunde von Promigefluester,

Viele von Euch kennen die 50er Jahre nur noch von den Erzählungen der Erwachsenen, die in dieser Zeit groß geworden sind.Aber auch in dieser Zeit gab es natürlich schon viele Schlagerstars und Sternchen die die damaligen Fans mit ihren Liedern oder man könnte auch sagen Hits begeisterten. Zur gleichen Zeit wurden auch unzählige Heimat und Schlagerfilme gedreht, die kann man heute noch immer beim Heimat-Kanal (Sky) zum 1000mal wiederholt werden. Unter anderem:Rote,Rosen,rote Lippen,roter Wein (1953) Sonnenschein und Wolkenbruch (1955)Ferien auf den Immenhof(1957) und viele andere.

Freddy sang sich in die Herzen seiner Fans mit seinen Seemannsliedern, die von der Sehnsucht der weiten Welt berichteten, natürlich drehte auch er einige Erfolgreiche Kinofilme.

Aber schauen wir einmal über den großen Teich, denn da braute sich etwas ganz besonderes zusammen,die Eltern der Kids in Amerika verstanden die Welt nicht mehr, was da los war.Da tauchte ganz plötzlich eine Band auf die mit ihrer Musik für einigen Wirbel sorgte. Bill Haley and His Comets eroberten mit ihren Titel”Rock Around the Clock” die Herzen der heranwachsenden Jugend, sie gerieten außer Rand und Band, so lautete auch der Titel eines gleichnamigen Filmes, ich selbst ich muss es leider an dieser Stelle zugeben, zertrümmerte als ich diesen Film in einem kleinen Kino sah, einen Stuhl, das war auch nicht schwer, denn diese waren in den 50er Jahren alle noch aus Holz und in den Kinos roch es nach billigen Bohnerwachs.Allerdings bekam ich für diese Tat auch etwas kräftig auf die Kehrseite, wenn ich heute daran noch denke, tut diese mir immer noch weh.Aber bekanntlich kehrt der Täter ja gerne zum Tatort zurück.

Ja und dann kam er “Elvis Presley” was für ein Typ, die Damenwelt flippte total aus und er wurde zum größten Rock`n Roll Idol aller Zeiten. Mit seinem Hüftschwung zeigte er, dass man sehr Sexy sein kann, die Anstandsdamen hatten das aber überhaupt kein Verständnis dafür . für sie war das ganze einfach nur ein Skandal.

Aber auch bei uns in Deutschland gab es etwas ganz neues, am 26.August 1956 erschien zum ersten Mal die BRAVO von der Titelseite lächelte uns Busenstar “Marilyn Monroe”an. Niemand konnte damals ahnen, dass diese Jugendzeitschrift zur größten in ganz Europa werden würde.Allerdings war sie eigentlich als Filmzeitschrift gedacht und erschien beim Kindler & Schiermeyer Verlag in München.

Aber dann kam der Rock’n Roll und mit ihm viele neue Stars,die dafür sorgten, dass die Auflagen nach stetig nach oben gingen. In der Ausgabe 52 von 1956 erschien auch zum ersten Mal Elvis Presley auf der Titelseite.Man muss aber wissen, dass damals nur die besten,der besten diese Ehre hatten. Zu dieser Zeit war Elvis bereits 21 Jahre (Geboren am 08.01.1935 in Tueplo im Bundesstaat Mississippi)auf den Weg ganz nach oben, dafür sorgte schon sein Manager Thomas (Thom) A.Parker er nahm mit seinen Star eine Platte nach der anderen auf vor allen Dingen viele Rock’n Roll Titel, wo sein Schützling seine Hüften bewegte wie kein anderer vor und nach ihm. Ja und dann kam da mal wieder ein Film “Jailhouse Rock” mit dem King of Rock’n Roll in die deutschen Kinos und wieder konnte ich es nicht lassen und zerlegte einen klapprigen Holzstuhl in einem Kino in München,klar musste ich den Schaden bezahlen.

Aber auch in Deutschland wurde da einige Plattenbosse (Polydor) wach und suchten nach ihren Rock’n Roll Stars und wurden natürlich, wie hätte es anders sein können auch fündig. 1957 erschien die erste Aufnahme mit Peter Kraus: Susi Rock. kein besonders Meisterwerk aber der Kerl hatte etwas und konnte sich mit seinem Hüftschwung durchaus mit Elvis Presley messen.Peter machte seinen Weg und ist heute noch ein gefeierter Rock’Roll und Schlagerstar, seine Fans von damals und heute sind ihm treu geblieben und seine Konzerte sind immer Ausverkauft. Wenn man natürlich von ihm spricht, dann muss man auch noch einen anderen aus dieser wilden Zeit erwähnen.Ted Herold er wollte ja gerne auch so sein, wie sein großes Vorbild nein nicht Peter Kraus, sondern Elvis Presley. Ted Herold nahm viele Titel von ihm in einer deutschen Fassung auf und hatte natürlich so ebenfalls eine große Fan Gemeinde. Natürlich gehörte auch ich zu seinen größten Fans,von Peter Kraus war ich damals nicht so begeistert, aber heute ist das anders.

Ende der 50er Jahre gingen Peter Kraus und Ted Herold gemeinsam mit dem Orchester Max Greger auf Tournee, in den Konzertsäälen herrschte dann immer dicke Luft, denn die Fans von Peter mochten die von Ted nicht und umgedreht. Denn beide wollten natürlich die größten sein, so kam es natürlich dann auch zu sagen wir einmal Raufereien zwischen den Fans und ich mal wieder, wie hätte es auch anders sein können, mitten drin. Ted und ich haben uns später oft darüber unterhalten wenn wir uns getroffen hatten,dann konnten wir nur noch über die Halbstarkenzeit lachen. Eins aber ist richtig Peter und Ted mochten sich nie so recht.

Natürlich könnte ich nun noch viel mehr schreiben aus dieser wilden Halbstarkenzeit, mit schwarz gefärbten Haaren, (meine sahen eher blau aus) hautenge Jeans und passende Jacke und Eisenblättchen auf den Abstsätzen und die Hosentaschen voller 10 Pfennig Stücke, weil man glaubte besonders viel Geld zu haben. Einfach eine verrückte Zeit, die 50er ich möchte sie nicht missen und zu dieser Zeit träumte ich bereits davon, bei BRAVO zu arbeiten, aber bis sich dieser Wunsch erfüllte, dauerte es noch sehr lange. Aber wir wissen ja auch, die 60er Jahre brachten uns einige neue Bands,die so manchen 5er Star alt aussehen liesen,allerdings einen konnten sie nicht vom Thron stoßen,Elvis Presley,leider verstarb er, wie ich meine viel zu früh mich erreichte diese Nachricht am 16.August 1977 um 21:00 Uhr, seine Millionen von Fans waren wie geschockt und konnten es einfach nicht fassen, dass ihr großes Idol nicht mehr lebte, aber der King Of Rock`Roll lebt in den Herzen seiner Fans weiter.

Nächste Folge: Beat, Beat, Beat:







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