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BRAVO Fritze “Ein bisserl was ging immer”, oder nicht?

nach Tillack Fritz
Gabrielle Pike

BRAVO Fritze – Ein bisserl was geht immer

Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei Petra Pan bedanken, die als ehemalige BRAVO Leserin ihre persönlich Eindrücke über Europas größter Jugendzeitschrift für uns geschrieben hat. Vielen Dank liebe Petra und ganz liebe Grüße nach Turin.

Teddy Lakis und der King Of POP:

Wohl keine andere Jugendzeitschrift kann behaupten, dass ihre Redakteure so nah an Michael Jackson heran kamen als BRAVO. Aber in diesen Zusammenhang muss man auch, weil es nur Fair ist, den Namen Teddy Lakis erwähnen, denn er hat viel dazu beigetragen, dass es zu diesen tollen Kontakten gekommen ist. Ich weiß, es wird so manchen nicht gefallen, dass ich gerade in diesen Zusammenhang diesen Namen erwähne, aber ich habe vor einigen Tagen ein sehr langes Telefongespräch mit ihm geführt, dabei erzählte er mir natürlich auch eine Dinge, die ich aus verständlichen Gründen hier nicht wieder geben möchte. Fakt aber ist, Teddy Lakis gehörte zu den engsten Mitarbeitern von Marcel Avram er war auf den Tourneen rund um die Uhr für Michael Jackson da, wenn er Wünsche hatte. Aber nicht nur das, er kümmerte sich mit sehr viele liebe um die Kids, die in den Tourneestädten rund um die Uhr sich die Beine in den Bauch standen, da lagen andere Redakteure längst in ihren Betten, oder an der Hotel Bar. Viele Fans von einst, haben das bis heute nicht vergessen, allerdings nimmt Teddy Lakis aus bestimmten Gründen an keinen Fantreffen mehr teil. Ich kenne Teddy schon sehr lange, er besuchte unsere Damen von der BRAVO Zentrale sehr oft, brachte ihnen immer Kuchen und andere kleine Geschenke mit.

Einmal im Monat sorgten viele Teeniestars in den ZDF Studios in Unterföhring für Kreischalarm, denn dann fuhren sie vor die Teenielieblinge “ Bay City Rollers, ABBA ,SMOKIE, Suzi Quadro, Kim Wilde, The Teens,Shakin Stevens, Falco, Middle of The Road,Bonnie Tyler usw. vor. Natürlich konnten nicht alle Fans ins Studio gelassen werden nur wer da Glück hatte, eine Eintrittskarte hatte durfte sich eine Stunde vor der Aufzeichnung vorm Studio anstellen. Natürlich waren bei jeder

Aufzeichnung auch wir von BRAVO dabei, denn wir bekamen natürlich immer Arbeitsausweise und konnten so uns frei bewegen, zwischen der Generprobe und Abendaufzeichnung traf man sich dann mit allen Bands und Stars in der Kantine, klar dass da einige Fans gerne dabei gewesen wären, ich würde es einmal auf BRAVO Fritze Art so sagen, “Ein bisserl was ging immer”. Nach der Aufzeichnung ging die Party mit mit vielen Stars im RIGAN CLUB weiter,hier traf man sich zu einem Glas Bier (oder waren es viele?) und Richard Rigan der Elvis von Schwabing spielten die guten alten Rock’n Roll Hits von einst und plötzlich standen alle auf der kleinen Bühne und dann ging sehr zum Ärger der Nachbarn die Post ab. Einfach eine geile Zeit war das, in der Zeit von 1974 bis 1998 Rock’n Roll pur.

Die BRAVO Disco On Tour:

Als ich am ersten April 1974 bei BRAVO angefangen haben, wusste ich natürlich schon, dass es diese Veranstaltung gibt, aber ich konnte mir bis dahin nicht viel darunter vorstellen. Sandro Baretta war ein wilder Vogel, der es gerne so richtig in allen (!!!) Lebenslagen so  krachen lies, da blieb kein Auge trocken. Er und Bubi Heilemann waren für diese Veranstaltungen verantwortlich, so zogen sie mit den neuesten heißen Scheiben einmal im Monat über die Lande und hatten dann natürlich auch noch einige Live Acts dabei. Als ich das erste Mal mit dabei sein durfte, viel in einem Dorfgasthof ständig der Strom aus, für Bubi war das, wenn man ihn gekannt hat kein Grund zum lachen, ganz im Gegenteil er polterte los was das denn für eine Bude sei,klar aber war, unsere Anlagen schafften das ganze Stromsytem einfach nicht.

Einmal im Jahr gab es dann die BRAVO SUPER DISCO entweder in der Westfalenhalle in Dortmund oder Deutschlandhalle Berlin. Im Rahmen dieser Veranstaltung wurde dann auch der Junge und das Mädchen des Jahres gewählt. Man überlege bitte einmal,16000 Kids waren in der Halle und jeder von ihnen füllte einen Stimmzettel aus, keine leichte Aufgabe für die Mitarbeiter im Backstage Bereich, denn sie mussten nun und das ganz schnell, die Stimmen auszählen. Im Rahmen Programm waren dann natürlich alle BRAVO Stars und Bands Live auf der Riesenshow Bühne,so unter anderem natürlich auch die Bay City Rollers und The Teens, die Sicherheitsleute hatten an diesen Nachmittag viel Arbeit ca 350 Fans vielen mal ganz kurz um und mussten ärztlich versorgt werden, aber so mancher glaubte in die Gadaroben der Bands oder Stars zu kommen, es blieb beim Versuch.

Meine schönste Zeit bei BRAVO:

Ich habe natürlich alle Teenie oder Boygroup Bands persönlichen kennen gelernt, seien es nun NEW KIDS ON THE BLOCK, TAKE THAT, CITA, BACKSTREET BOYS, EAST 17 gewesen. Wir haben viele schöne Traumtreffs und andere Aktionen mit ihnen gemacht. Und immer war auch unsere liebenswerte Kollegin aus England dabei. Gabrielle Pike. Sie war bei allen sehr beliebt und sie schaffte es auch, die etwas zickigen Manager der Bands in den Griff zu bekommen, denn die Bands machten dass, was man ihnen sagte, mehr aber auch nicht.

Vor einigen Wochen haben Gabrielle und ich uns bei einer sehr lustigen Geburtstagsparty von Wanda Büchelmaier (Frau des ehemaligen sehr erfolgreichen Chefredakteurs von Gerald Büchelmaier) nach langer Zeit wieder getroffen,klar dass wir über diese schönen BRAVO Zeiten, die es nie wieder geben wird gesprochen haben.

1994 ging es endlich wieder mit der neuen BRAVO SUPER DISCO am 09.Februar 1994 los. Viele, viele Stars waren gekommen um bei dieser großen BRAVO Party dabei zu sein. Vor der Halle verbrachten schon einige Fansvorher  ihre Tage und Nächte, denn sie wollten natürlich in der ersten Reihe stehen. Die 16000 Karten waren innerhalb von kürzester Zeit restlos Ausverkauft. Wir wohnten mit allen Stars im Hilton Hotel zur Sicherheit hatte ich (war unter anderem auch für die Sicherheit verantwortlich) Polizeigitter rund ums das Hotel aufstellen lassen. Denn unsere Superbands Take That, CITA und Kelly Family sorgten für einen 24 Stunden Kreischalarm. Es war einfach einfach nur “Affengeil” was sich da die ganze Nacht abgespielt hatte, glücklich konnten die Fans sein, die sich im Hotel ein Zimmer gebucht hatten, aber auch viele andere belagerten die Stockwerke. Wie sagte Gerald Büchelmaier (Chefredakteur) und Claus Dieter Grabner (Verlagsleiter München)immer “Man muss seine Leser lieben” Zu meiner Zeit haben wir das auch immer gemacht, denn wie schon Petra Pan in ihrem Bericht erwähnte,wir hatten für alle Leser(innen) immer eine offenes Haus, niemand durfte weg geschickt werden und natürlich haben wir uns auch immer um die Großen und Kleinen Probleme gekümmert. Viele ehemalige BRAVO Leser(innen) melden sich heute wieder über Facebook bei mir, auch wenn ich schon seid fast 10 Jahren keinen Kontakt mehr zu BRAVO habe, denn die Zeiten haben sich geändert und bitte was soll ein fast 70 jähriger BRAVO Oldie mit der neuen Redaktions Generation reden, die würden mich wohl kaum noch verstehen. Es gäbe noch viele schöne Geschichten zu schreiben und erzählen, aber da würde zu weit führen. Aber ich bin ja immer für alle noch erreichbar, denn unsere Kids von damals haben mir viel Freude bereitet.

Zwei die immer gut verstanden haben:Benjamin Boyce (CITTA und BRAVO Fritze)

  

DJ BoBo und der BRAVO Fritze gemeinsam auf der Bühne 2010 in München.

Was soll man den Spice Girls schenken, wenn man sie in Wien bei “Wetten dass…) trifft? Mit diesen kleinen Bärchen konnten sie das Jodeln nach den 5.Glas Rotwein lernen. Die Münchner TZ schrieb über die Münchner Party Macher eine Geschichte, klar das da auch BRAVO dabei sein durfte. Eine BRAVO Leserin schenkte mir nach einem Traumtreff ” Einen gezeichneten “Goldenen Otto” Als Liza Minelli in München Auftrat, waren natürlich auch Leslie Mandoki (Produzent) und Otto W. Retzer ” Ein Schloß am Wörthersee”

55 Jahre BRAVO – Ein Bericht von einer treuen Leserin

nach Petra Pan
maskottchen

55 Jahre BRAVO – eine treue Leserin erzählt.

Bravo!- Du hat geschafft, was nicht jede Jugendzeitschrift von sich behaupten kann: Seit einigen Generationen begleitest Du Kids beim Erwachsenwerden, sprichst Themen an, die Jugendliche seit jeher interessieren. Eine Konstante in unserer schnelllebigen Zeit, die erfolgreich überdauert hat und nicht wie vieles Andere dem Vergessen anheim gefallen ist; ein Ankerpunkt aus meiner Jugendzeit.

Der 26. August 1956 sollte der Tag sein, der die Welt auf dem Zeitschriftensektor für immer verändern sollte: Du wurdest erstmals an deutschen Kiosken zum Verkauf angeboten. Damals kamst Du noch in anderem Gewand daher, das Layout schlichter, als „Magazin für Film und Fernsehen“ für Teenager, die damals auch im üblichen Jargon als „Backfische“ (Mädchen) oder „Halbstarke“ (meistens aufrührerische Jungs) bezeichnet wurden, konzipiert. Nun konnte endlich der Glamour Hollywoods Einzug in westdeutsche Jugendzimmer halten.

Ab 1959 beschertest Du Deiner Leserschaft dann auch die Geburtsstunde des „Starschnitts“, eine lebensgroße Brigitte Bardot und Dir selbst eine Auflage von 523.000 Stück.

Doch neben dem Filmgeschäft sollte auch die Musik nicht zu kurz kommen, vorzugsweise berichtetest Du über die Welt des deutschen Schlagers in den fünfziger Jahren mit ihren bekannten Vertretern wie Freddy Quinn & Co..

Die sexuelle Revolution der 60-iger Jahre ging auch an Dir nicht spurlos vorüber. 1962 war es schließlich soweit: zum Entsetzen vieler Eltern, mancher Pädagogen und der Kirche konnten viele begeisterter Teenager im „Knigge für Verliebte“ die erste, aber noch etwas zaghafte Aufklärungsserie in der „BRAVO“ miterleben.

Endlich aber 1969 wurde das versteckte Verlangen der Teenies nach Aufklärung und Informationen in sexuellen Fragen befriedigt- das „Dr. Sommer Team“ wurde ins Leben gerufen. Somit konntest Du Dir ein weiteres Standbein schaffen, die „Frage und Antwort Seite“ wurde wohl bei vielen Deiner Leser als erste aufgeschlagen, nachdem sie Dich oft heimlich am Kiosk erworben hatten.

So konntest Du in Sachen „Liebe, Sex und Zärtlichkeit“ zum wichtigsten öffentlichen Ansprechpartner werden; die rund 400 Briefe pro Woche, die das Beraterteam erreichten, sprachen für sich.

Doch die 60-iger Jahre hatten auch musikalisch so Einiges zu bieten und Du reagiertest stets richtig auf Trends, nachdem Du Dich weg vom Filmgeschäft immer mehr auf die Musik konzentriertest. Als Du dann noch im Jahre 1966 die Konzerte für die erste Beatles- Deutschlandtournee veranstaltetest, war eine riesengroße Sensation perfekt.

Mitte der siebziger Jahre dann, regten Titelseiten, wie sie in ihrem bunten, mit Stars, Stickern und Schlagzeilen bepackten Layout auch noch heutzutage bei Dir zu  finden sind, viele Jugendlichen zum Kauf an.

Das erste Mal konntest Du in diesen Jahren die Schallgrenze von einer Million verkaufter Exemplare überwinden.

Die 70-iger Jahre sind aber auch ein Jahrzehnt, in dem sich die Popmusik immer mehr in Subszenen aufsplitterte, denken wir an Glam Rock mit wichtigen Vertretern wie „The Slade“, „David Bowie“.., Hardrock wie „Kiss“…, die damalige Rivalität zwischen den  „Bay City Rollers“ und „The Sweet“, Disco ( „Boney M.“, „Bee Gees“ mit Saturday Night Fever, „Village People“…  ) und dem aufkeimenden Punk, wie den „Sex Pistols“ , die bei Dir 1977 erst einmal auf kritische Irritation stießen.

Deine breit gefächerte Berichterstattung über viele Größen des Musikbiz konnte somit eine stattliche Anzahl an Fans verschiedener Musikgruppen und –richtungen ansprechen, was wiederum zu Deiner Popolarität beitrug.

Ich selbst durfte Deine absolute Blütezeit Ende der siebziger- und vor allen Dingen in den achtziger Jahren mit den absatzstärksten Auflagen miterleben.

Ich hatte niemandem in meinem Freundeskreis, der nicht der BRAVO als äußerst interessante Lektüre den Vorzug gegenüber anderen Printmedien gab und Dich meist ohne Wissen der Eltern kaufte. Versteckt dann vor den Augen der Erwachsenen vertieften wir uns in die Seiten mit den Ratschlägen vom Dr. Sommer Team und Dr. Alexander Korff, der für die ganz speziellen sexuellen Fragen zuständig war. Oftmals wurden Dinge beantwortet, die wir Kids damals niemanden zu fragen gewagt hätten, auch wenn der Sexualkundeunterricht in dieser Zeit schon längst Bestandteil des Lehrplans an Schulen war. So differenziert, anschaulich, offen und unverkrampft hätte wohl kein Lehrer an Schulen diesen Stoff vermitteln können. Man könnte sogar sagen, dass eine ganze Generation von Dir aufgeklärt wurde. Zwischen 3000 und 5000 Briefen wissensdurstiger Teenies gingen wöchentlich in dieser Zeit bei der Reaktion ein, die Fragen an das Dr.Sommer-Team hatten.

Als Teenager mit einem sehr geringen Taschengeld bedacht, war ich zwangsläufig eine Gelegenheitskäuferin von Dir, was dazu führte, dass ich es leider nie zu einem kompletten Starschnitt schaffte. Als Trost dienten mir dann die Poster von allen möglichen Prominenten, die ich in sämtlichen Ausgaben von Dir finden konnte. So manches Konterfei meiner bevorzugten Lieblinge gelang es, einen Platz über meinem Bett und als Dreingabe ein allabendliches „Gute Nacht“ von mir zu bekommen.

Nur zu gut kann ich mich an ein Poster von Tommi Ohrner erinnern, den ich als Zwölfjährige als „verflixt gut aussehend“ befand, und somit bei mir einen Ehrenplatz bekam. So konnte ich stets in seine braunen Augen blicken und meinen Mädchenträumen nachhängen.

Aber auch die Fotostorys verfolgte ich mit Interesse und bewunderte den “Mut“ mancher Protagonisten, sich in den für die Geschichte erforderlichen Situationen, die ich manchmal als Pubertierende als sehr gewagt empfand, ablichten zu lassen. Die Storys an sich weckten bei vielen Jugendlichen teilweise eine gewisse Sehnsucht, klärten aber auch auf und warnten in Szene gesetzt vor verschiedenen Gefahren in Liebesdingen z.B. vor ungewollten Schwangerschaften bei Minderjährigen.

Da ich seit jeher eine große Affinität zur Musik spüre und auch lebe, richtete sich mein Blick natürlich auch auf all` Deine Berichte über das Musik- und Showbiz, die zwar nicht in musikwissenschaftlichem Sinne arrangiert waren, was auch Deine Zielgruppe verfehlt hätte, aber doch immer auf fesselnde und interessante Weise uns Jugendliche mit Hintergrundinformationen, Interviews und Trends fütterte.

So waren die 80-iger Jahre ein Jahrzehnt, in dem es an Superstars nicht mangelte, ein reicher Pool, aus dem Du schöpfen konntest. Michael Jackson, Nena, Modern Talking, Tina Turner, The Police, Madonna, U2…sind nur einige Namen, die damals und teilweise auch noch heute am Firmament des „Starhimmels“ leuchten.

Nicht zu vergessen die seit 1957 jährliche stattfindende „BRAVO- Otto“ Verleihung, ein Preis, den Deine Leser durch Abstimmung für ihre Lieblinsstars ermitteln. Überreicht wird er den Preisträgern innerhalb der BRAVO Supershow, die seit 1994 auch auf diversen privaten Fernsehkanälen übertragen wird. Den BRAVO- Otto gibt es in Gold, Silber, Bronze und als besondere Auszeichnung in Platin, den aber bis jetzt nur Michael Jackson, die Bee Gees, Take That, Thomas Gottschalk und Dieter Bohlen erhielten.

Angezogen und fasziniert von dem ganzen Glamour des Showbuisness beschloss ich eines Tages in meinem Enthusiasmus, ich war wohl so an die fünfzehn Jahre alt, zu meinem Olymp- es war das Redaktionshaus der „BRAVO“ in München, zu pilgern. Ich wollte unbedingt einmal hinter die Kulissen blicken, die Gesichter der „Götter“ erblicken, die Dir wöchentlich neues Leben einhauchen, wollte eventuell irgendeinem Star begegnen, der sich vielleicht gerade zufällig in dem Gebäude aufhalten hätte können. Doch als ich dann schließlich vor dem Haus stand, auf dem mit großen Lettern „BRAVO“ prangte, verließ mich dann doch der Mut einzutreten, und nachdem ich wohl eine Stunde davor herumlungerte, kehrte ich unverrichteter Dinge wieder nach Hause zurück.

Andere Teenager waren an dieser Stelle wohl mutiger als ich, denn man konnte in den Redaktionsräumen immer Besucher antreffen, die „backstage“ die BRAVO -Mitarbeiter kennen lernen wollten. Sogar jugendliche Ausreißer fanden schon im Redaktionssitz einen Zufluchtsort. Mitarbeiter Deines Blattes kümmerten sich stets rührend um die jungen Verzweifelten und reagierten in adäquater Weise, indem sie die Eltern informierten und die Fürsorgepflicht den Kindern gegenüber in jeglicher Hinsicht voll erfüllten. Sogar die Kosten für Rückreise- und Verpflegung für die jungen Ausreißer wurde von der Redaktion jeweils übernommen.

Im Laufe der Zeit hast Du, liebe BRAVO, reichlich Nachwuchs erfahren: BRAVO Girl, BRAVO Hip Hop Special, BRAVO Poster, BRAVO Foto Love Story, Yeah!, Twist…maßgeschneidert für jede Lesergruppe und individuell. Du hattest sogar mit „BRAVO TV“ von 1985 bis 2007 eine eigene Fernsehsendung, seit 1992 können sich Fans regelmäßig auf die Musik-CD- Compilation „BRAVO- Hits“ mit aktuellen Chart- Hits freuen.

Doch auch im Internet bist Du mit verschiedenen Portalen vertreten, wie es sich für ein modernes Medium gehört.

Du bist stets mit der Zeit gegangen- und die Kids haben es Dir über Generationen hin gedankt.

Danke für alles, liebe BRAVO!


Petra Pan

BRAVO, eine Jugendzeitschrift kommt in die Jahre.

nach Tillack Fritz
elvis

BRAVO, eine Jugendzeitschrift feiert ihren 55. Geburtstag!

Erinnert Ihr Euch noch an Eure Zeit, wo die Welt noch nicht so hektisch war? Und meine zweite Frage, wisst Ihr eigentlich wann die erste BRAVO Ausgabe erschienen ist? Ja das ist schon sehr lange her, nämlich am 26.August 1956.Und Ihr glaubt es mir nicht, seit dieser Zeit bin ich eng mit Europas größter Jugend-zeitschrift verbunden. Doch wie hat alles angefangen? (Aus Urheberrechtlichen Gründen darf ich leider keine BRAVO Titelseiten in meinem Bericht veröffentlichen).

Wie ist es eigentlich zu den Namen BRAVO gekommen?
Als der Kindler & Schiermeyer Verlag 1956 daran dachte endlich eine Jugendzeitschrift für junge Leute auf den Markt zubringen, glaubte niemand daran, dass gerade diese einmal Europas größte Jugendzeitschrift werden würde.
Ich kann mir sehr gut vorstellen was da damals am 26.August 1956 in den Redaktionsräumen los gewesen sein mag. Peter Boenisch wurde am 4.Mai 1927 in Berlin geboren und verstarb leider am 08.Juli 2005 in Gmund am Tegernsee war der erste Chefredakteur von BRAVO wie es nun zu diesen Namen gekommen ist? Man stelle sich bitte vor es war ein heißer Sommertag und in der Redaktion rauchten die Köpfe und dann sagte ganz plötzlich ein Redakteur “NA BRAVO” so könnte es eventuell gewesen sein. Am Anfang war von den großen Musikstars noch keine Rede,sondern kümmerte sich um die Filmstars. So war es natürlich auch kein Wunder dass auf der 1.Ausgabe von BRAVO Marilyn Monroe abgebildet war, dem folgten dann Hans Moser, Marlene Dietrich, Horst Buchholz, James Dean und viele, viele andere. Bis 1963 kostete die BRAVO 0,50 DM. Doch die Zeiten änderten sich auch damals schon sehr schnell und da hörte man von ganz wilder Musik im fernen Amerika, die Anstandsdamen und Herren rauften sich die Haare, wie bitte konnte man sich denn so unsittlich bewegen? Richtig, die Rede ist natürlich von Elvis Presley geboren wurde er am 08.Januar als Elvis Aron Presley in Tubelo im US Bundesstaat Mississippi. Am 16.August 1977 verstarb der King of Rock’n Roll um 14.45 Uhr Ortszeit in seiner Villa “Graceland” in Memphis/Tennessee. Zum erstenmal erschien er auf der BRAVO Titelseite am 30.12.1956. So war es natürlich auch kein Wunder, dass die meist weiblichen Fans in Deutschland endlich viel mehr über diesen Rock’n Roll Star erfahren wollten, damit änderte sich natürlich auch das bisherige Konzept von BRAVO. Gut war, dass es zu dieser Zeit Thomas Beyl, der Urvater der BRAVO Reporter hatte den richtigen Riecher und freundete sich mit Elvis Presley an, damit standen für ihn alle Türen offen und er bekam viele schöne Geschichten exklusiv die sonst niemand hatte. Allerdings war zu dieser Zeit BRAVO die einzige Jugendzeitschrift für die Teenager.

 

Wenn Teenager träumen:

In Deutschland suchte man natürlich auch nach einen Teenie Idol, der sich genau so gut bewegen konnte, wie Elvis Presley und man hatte ihn auch gefunden sein Name Peter Kraus er sorgte bei der heranwachsenden Jugend dafür, dass sie bei seinen Auftritten kaum noch Luft bekamen, so laut kreischend sie, wenn er seine Hüften bewegte, natürlich gefiel das den Erwachsenen überhaupt nicht, aber das kümmerte die Kids nicht. Ja und dann tauchte da auch noch Ted Herold auf,er glaubte, dass er bereits der größte sei, so war es auch kein Wunder, dass die Fans da ganz anderer Meinung bei Live Konzerten mit Peter Kraus und Ted Herold waren mit auf großer Tournee war auch das Orchester Max Greger. Ich gebe es gerne zu, ich war ein echter Ted Herold Fan, also ein Halbstarker, der es gerne krachen lies, so kam es dann auch, dass ich bei einem Konzert in Schongau, mal ganz schnell einen Stuhl zu Bruch gehen lies,hätte ich mal besser nicht machen sollen, denn am nächsten Tag konnte ich nicht mehr sitzen, die Heimleitung hatte davon erfahren und es kam so wie es kommen musste.Schöne Teenagerträume, wenn der Hintern weh tat.

Bei BRAVO gab es zur gleichen Zeit die ersten Otto-Sieger, aber zu dieser Zeit, gab es noch nicht den Weltberühmten BRAVO Otto sondern  die Gewinner bekamen  eine Medaille, auf dieser war Otto der Filmbeleuchter abgebildet, denn es gab eine Rubrik wo er aus den internationalen Filmstudios berichtete. So gingen die ersten Auszeichnungen dann auch 1957 an James Dean, Maria Schell,(1958) Horst Bucholz und Romy Schneider- diese Liste lässt sich beliebig bis 1959 fortsetzen. Endlich ab 1960 gab es dann auch die ersten Auszeichnungen für Sänger(innen) des Jahres. So bekam Freddy Quinn und Conny Frobes, die erste Medaille, als beliebteste Schlagersänger(innen) des Jahres 1960. Natürlich ermittelte man auch bei BRAVO die großen Hits aus dieser Zeit,man kann sich vorstellen, dass es am Anfang an nur deutsche Schlager waren, zu dieser Zeit wurden dann auch sehr viele seichte Schlagerfilmchen gedreht. Peter Kraus und Conny Frobess waren das Film Traumpaar der 50er Jahre, dabei blieb es aber dann auch. Im übrigen an dieser Stelle möchte ich Euch alle auf eine sehr schöne Homepage Seite hinweißen, hier erfahrt Ihr alles was bei BRAVO in den vergangenen 55 Jahren los war. Mein Freund Christian Müller hat diese Seiten mit sehr viel Zeitaufwand gestaltet und ist für viele Redakteure zu einer guten Adresse geworden: www.bravo-archiv.de unter dem Link 50 Jahre BRAVO (2006) findet Ihr auch meine BRAVO Story.

Beat,Beat,Beat:

Der Rock’n Roll in seiner üblichen Form ging so langsam zu ende,eine neue Ära begann, natürlich auch für BRAVO, hier hatte nun eine Frau die Chefredaktion übernommen, Lieselotte Krakauer sie war auch die einzige Frau, die je an der Spitze von BRAVO gestanden hatte, aber um es gleich vorweg zu nehmen, sie sorgte dafür, dass die Auflagen steil nach oben gingen. Das lag aber auch daran, dass sich im fernen Hamburg auf der heute sehr berüchtigten Reeperbahn etwas zusammen braute. Hier gab es drei Clubs deren Namen mit der Beat Musik eng verbunden sind, nämlich im Indira,Cavern und dem berühmten Star Club. Die leichten Damen stürmten diese Läden, denn hier traten schnugeligge Jungs aus England auf. Gemeint sind natürlich die Beatles, sie spielten dutzende von Gigs bevor es so richtig für sie los ging. Und wie hätte es auch anders sein können, die heranwachsende BRAVO Generation wollte über diese vier Pilzköpfe John Lennon (verstarb 1980) Paul McCartney, George Harrison (verstarb 2001) und Ringo Star wissen, sie tauchten auch dann zum ersten Mal am 26.Mai 1964 auf der Titelseite von BRAVO auf.

    

(Diese Aufnahme gehört in jede Oldie Sammlung denn da hießen die Beatles noch The Beat Brothers und sagen gemeinsam mit Tony Sheridan “My Bonnie” ein Kracher auf allen Volksfesten.

Im April 1964 hatten die Beatles es geschafft, sie waren in der damaligen BRAVO Musikbox die Nr. 1! Viele weitere Hits folgten. Die Fans in Deutschland wollten aber ihre vier Pilzköpfe endlich Live auf der Bühne erleben, das war aber nicht so einfach, denn sie waren nun nur noch unterwegs. Aber die BRAVO Redaktion blieb ihnen auf den Fersen. Und endlich bekam die Redaktion die Zusage für leider nur 3 Konzerte in Deutschland. Die BRAVO Beatles Blitztournee ging in die Geschichte der Pop Konzerte ein. Nun wurden von Hummel Reisen in zusammen Arbeit mit der DB Sonderzüge zu den Konzerten auf zusammen gestellt, denn es sollten ja möglichst viele Fans zu diesen Konzerten kommen können. Die Züge trugen dann auch, wie hätte es bei BRAVO anders sein können, den sinnigen Namen “Der Rasende John, Fliegende Paul (wusste nicht, dass Züge fliegen können) Schnelle George und der Rollende Ringo” Ihr lacht über diese Namen, damals wurde diese sehr ernst genommen. Am 23.Juli 1966 kamen die Beatles endlich am Flughafen in München an und fuhren dann sofort zu einer Presse Konferenz in den Bayerischen Hof am Promenadeplatz.(In einer weiteren Folge komme auf dieses Hotel noch einmal zurück. Vor dem Hotel warteten 100e von meist weiblichen Fans, sie alle wollten nur eins, ihre Lieblinge sehen. Ich war damals noch nicht bei BRAVO aber natürlich wollte ich auch mit reden können und stellte mich einfach dazu, aber meine Traumfrau habe ich nicht gefunden, wie auch, wenn alle nur in die Beatles verliebt waren. Man soll es ja nicht glauben, da gab es welche, die glaubten tatsächlich, dass sie über die Dachrinnen die nach unten gingen, in die Stockwerke gelangen konnten, aber es bliebesse beim Versuch.

Am Abend gab es dann endlich die Pressekonferenz an der natürlich auch die damalige Chefredakteurin Lieselotte Krakauer teil nahm. Aber nicht nur das, die Beatles bekamen ihren ersten “Goldenen BRAVO Indianer” ( dieser wurde deshalb ab 1966 so genannt, weil in den Kinos die Winnetou Filme mit Pierre Brice so erfolgreich liefen und Winnetou der große Indianer bei allen so beliebt war).

BRAVO Chefredakteurin Lieselotte Krakauer überreichte den Beatles den Golden BRAVO Otto als beliebteste Band 1966.
Am 24.Juli 1966 war es dann endlich soweit, im Münchner Circus Krone Bau, herrsche Kreischalarm als die Beatles endlich auf der Bühne standen, das Eintrittsgeld hätte man sich eigentlich sparen können, aber so einfach war das dann doch nicht, denn man wollte schon seinen Kindern später erzählen können, was Mama da alles erlebt hat. Am nächsten Tag ging es dann weiter in die Gruga Halle nach Essen und das dritte Konzert fand dann am 26.Juli in der Ernst Merck Halle in Hamburg statt. Ca: 20 000 Fans waren damals dabei und waren glücklich, dass sie eine Eintrittskarte ergattert hatten.

Deutschland hat einen neuen super Schlagerstar:

HOLLERICH

Am 12.Juni 1964 spielen Roy Black und seine Band The Cannons im Moritz-Saal in Augsburg und endlich hat es nach vielen versuchen geklappt,sie gewinnen diesen Bandwettbewerb. Unter den Zuschauern war damals auch der Kölner Produzent Hans Bertram. Diesen wird sehr schnell klar, dass er da einen neuen Star für seine Zwecke gefunden hat, aber die Begleitmusiker passen da nicht mehr in sein Konzept, denn er hat großes vor und möchte einen neuen Schlagerstar ganz schnell in den Hitlisten sehen. Drei Titel nehmen The Canonns noch gemeinsam mit ihren Freund  Roy Black auf. “Darling My Love,Du bist nicht allein und Glaube an mich” Für Roy Black wird 1966 ein Traum war er landet seinen ersten großen Hit mit “Ganz in Weiß” Es folgen Hit auf Hit. Natürlich ist er auch, wie hätte es auch anders sein können, bei den BRAVO Leserinnen die Nr. 1 bei einer Telefonaktion “Ruf Deinen Star an ” brechen alle Leitungen rund um die Redaktion zusammen. In der BRAVO Redaktion arbeitet auch die bildhübsche Silke Vagtsund beide verlieben sich, den Rest kennen wir ja. Mehr über Roy Black am 07.10.2011 zu seinen 20.Todestag auf dieser Seite.

Hinweiß: Am 08./09.2011 finden in der Singoldhalle in Bobingen verschiedene Veranstaltungen statt, alle Fans sind dazu natürlich herzlich eingeladen. Weitere Informationen bekommt Ihr auf unseren Seiten von Facebook Roy Black wie damals und Roy Black an The Cannons.

Natürlich gab es bei BRAVO noch viele andere wichtige Aktionen, wenn ich da an die legenderen BRAVO-Starschnitte oder vor allen Dingen auch an Dr.Sommer denke, aber ich möchte mich auf meiner Seite ganz einfach mal um die Bands und Stars von 1956 bis 1998 kümmern, denn ich habe ja viele persönlich kennen lernen dürfen und mit vielen habe ich auch heute noch Kontakt, darüber werde ich in der zweiten Folge am 26.August 2011 berichten, denn da wird BRAVO 55 Jahre alt, aber kein bisschen leise, muss auch nicht sein, denn auch die heutigen Leserinnen(er) brauchen ihre eigenen Idole, aber das ist eine andere Geschichte. Und wenn ich so zurück denke ich durfte unter meinen drei Chefredakteuren Gert Braun (1972-1979) Rüdiger Wittner ( 1979-1992) und Gerald Büchelmaier ( 1992-1998) puren Rock`n Roll erleben. Und wenn man schon diese Namen nennt, dann darf natürlich einer auf keinen Fall fehlen. Claus Dieter Grabner er und Gerald Büchelmaier gründeten die erfolgreiche BRAVO Family.

Die Kultstars und ihre treuen Fans.

nach Tillack Fritz

Liebe Promigefluester Freunde,

Fans sind für jeden Star oder Popband das wichtigste überhaupt, sonst könnte es durchaus sein, dass der Traum schnell ausgeträumt ist. Ich habe in meiner langen Zeit bei BRAVO viele Fans der einzelnen Sänger(innen) und vor allen Dingen der Boygroups kennen gelernt. Klar man hatte bei diesen Fans immer so das Gefühl, dass sie etwas verrückt sind, denn sie belagerten die Hotels in denen wir wohnten  rund um die Uhr. Schlimm war dies bei Take That, Kelly Family, Backstreet Boys, CITA und vielen anderen. Jeder dieser Gruppen, hatte sein eigene Fangemeinde dabei und da musste man dann natürlich auch für hohe Sicherheit aller Beteiligten sorgen. Bei der BRAVO Super Show waren zu meiner Zeit 250 Securitymitarbeiter im Einsatz, denn Fans sind leider auch immer unberechenbar. So versuchten sie zum Beispiel immer, in die Tiefgaragen der Hotels zu gelangen, da legten sie sich dann auch schon einmal unter die Kleinbusse, damit sie ihren Stars ganz nahe waren. Aber ich kannte nun wirklich alle Tricks dieser BRAVO Zahnspangen-Generation und so konnte nie etwas passieren, außer dass so mancher blaue Flecken hatte, die sie aber alle selber verschuldet hatten.

Aber nicht nur das, sie verfolgten natürlich auch die Tourbusse mit ihren eigenen Fahrzeugen. Nur, dass sie als erstes wieder vor Ort waren. Natürlich gehörte das einfach dazu und man lernte die damalige Jugend, die ja heute Erwachsen geworden sind (sollte man meinen, doch bei so manchen habe ich da meine persönlichen Zweifel). Noch immer sind die Fans von damals unterwegs, wenn ihre Lieblingsband Auftritt oder in einer TV Show als Gäste angekündigt sind. Aber eins muss man an dieser Stelle auch einmal sagen, ich habe es selten erlebt, dass sie bis in die Zimmer vorgedrungen sind. Ja natürlich gab es da auch eine Band da war das etwas anders, wenn ich da zum Beispiel an East 17 denke. Aber darüber spricht man ganz einfach nicht.


Auch zu meiner Jugendzeit hatten wir natürlich unsere Idole und wollten genau so sein, wie diese. Ich war ja schon immer ein großer Fan von Elvis Presley. Seine Musik hat mich ein Lebenlang begleitet. Ich färbte mir die Haare schwarz, doch da muss ich damals einen Fehler gemacht haben, denn meine Haare waren dunkel blau, einfach nur zum lachen, das ganze. Die treuen Fans von dem “King of Rock’n Roll” strömen auch heute nach an sein Grab Graceland in Memphis/Tennesee  um ganz in seiner Nähe zu sein. Natürlich gibt es auch das ganze Jahr viele Veranstaltungen, wo man sich trifft und seine Musik hört. Etwas ganz besonderes ist die Fanzeitschrift “Graceland” für mich die beste Fan Zeitung die es über einen Star, wie Elvis Presley gibt.

Roy Black wurde nachdem er am 09. Oktober 1991 in seiner Fischerhütte einsam und alleine in Heldenstein gestorben ist, auf einem kleinen Friedhof in Straßberg bei Augsburg beerdigt. An seinem Todestag reisen seine treuen Fans aus ganz Deutschland an um sein Grab zu besuchen. Im nahen Bobingen gibt es aus diesen Grund auch immer eine Gedenkveranstaltung Anfang Oktober mit seiner Band den Cannons. Sie spielen dann alle seine Lieder rauf und runter. Was mich allerdings stört, ist die Geschäftemacherei mit Roy Black Fan Artikeln, dies hat mit einer Gedenkveranstaltung nun wirklich nichts zu tun.

Das Michael Jackson Denkmal in München wird mit sehr viel liebe von den Denkmal-Feen bei jeden Wetter gepflegt. Nicht nur die treuen Fans des King of Pop verbringen dort viel Zeit, sondern auch viele Besucher, die davon gelesen haben, dass es so etwas schönes mitten in der Stadt am Promenadeplatz gegenüber des Hotel “Bayerischen Hof” gibt. Die Fans wünschen sich von der Stadt München, dass Michael Jackson sein eigenes Denkmal bekommt.

Am 26. März 2011 gibt es wieder eine ganz besondere Veranstaltung unter dem Motto “Michael Jackson Memorial Tribute Event Munich”. Die Fans treffen sich ab 12.00 Uhr am Michael Jackson Denkmal. Für einen kleineren Kreis gibt es dann im Night Club Bayerischer Hof einen Auftritt von Kevin Prince Michael Jackson (dieser wird bereits am 25.03.2011 in München erwartet ), damit er sich auf seinen großen Auftritt für die ausgesuchten Fans vorbereiten kann. In welchem Hotel er wohnen wird sowie über die gesamten Veranstaltungskosten wird seitens der Verantwortlichen Stillschweigen bewahrt. Ein weiterer Höhepunkt wird dann der Aufbau Lichter – Herz & Lichter PEACE sein. Dem folgt dann die Bildung einer Menschenkette ums Denkmal herum und Abhalten von 3 Schweigeminuten. Gänsehaut pur bekommen nicht nur die anwesenden Fans von Michael Jackson, sondern auch die Spaziergänger und Gäste des Hotels, wenn Dom-Chor-Sängerin Dr. Jeannette Kanberg “Heal The World” singen wird. Die Veranstaltung wird dann noch bis ca: 22.00 Uhr in der Palais Stube weiter gehen. Auch hier gibt es wieder einen ganz besonderen Höhepunkt, den man erwähnen sollte: “Kevin Prince Michael Jackson” wird eine Rede halten, über welches Thema, das wissen nur die Veranstalter. Diese Angaben sind aber alle unverbindlich, denn es können sich natürlich Änderungen im gesamten Ablauf ergeben.

Für mich persönlich gibt es aber nur einen KING OF POP und das ist nun einmal Michael Jackson. Aber das ist eine andere Geschichte, ich wundere mich allerdings darüber, dass es noch keine eigene Fanzeitschrift in München über ihn gibt. Die Möglichkeiten dafür würden ja bestehen, denn insbesondere auf bestimmten Seiten bei Facebook findet man bei seinen Fans viele Informationen und seltene Fotos. Wie ich ja auch persönlich fest stellen konnte, könnten viele Fans in dieser Zeitschrift ihre eigene Geschichte schreiben, sehr zur Freude für alle anderen Michael Jackson Fans, die bei den Events in München nicht dabei sein können.

Die unvergessenen Pop- und Schlagerstars

nach Tillack Fritz
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Die unvergessenen Pop- (Michael Jackson) und Schlagerstars (Alexandra)

Geht es Euch so wie mir, man hört einen Titel im Radio von einem beliebten Star, der aber schon lange nicht mehr unter uns ist, sondern auf Wolke 7 sitzt und sich darüber freut, dass seine Fans noch immer an ihn denken. Natürlich könnte man über diese ein ganzes Buch schreiben,aber ich finde es genügt auch, wenn man sich einmal nur an wenige erinnert, denn diese leben alle noch irgendwie in unseren Herzen weiter.

Diese haben meine Jugend geprägt:

Bill Haley: Geboren am 6.Juli 1925 Gestorben am 09.Februar 1981. Bill Haley & Comets haben dafür gesorgt, dass in vielen Städten der Ausnahmezustand versetzt, denn da gingen bei seinen Konzerten in den Konzerthallen so manche Stühle zu Bruch und die örtlichen Veranstalter blieben auf ihren Kosten sitzen, denn sie waren gegen so etwas zur damaligen Zeit nicht versichert.(Ich gebe es zu, ich war in Stuttgart auch dabei.) Mein Lieblingslied: “Rock Around The Clock”

Elvis Presley: Geboren am 08.Januar 1936 Gestorben am 16.August 1977. Für die Fans vom King Of Rock’n Roll stürzte eine Welt zusammen, als diese schreckliche Nachricht über alle TV und Radio Sender verbreitet wurde,man wollte es einfach nicht glauben was man da hörte. Ich war an diesen Tag mit der BRAVO Redaktion auf den Rückweg im Bus als wir um 21.00 Uhr diese unglaubliche Nachricht hörten,denn Elvis gehörte natürlich auch zu den ganz großen der damaligen BRAVO Jugend.Seine Fans sind ihn bis heute treu geblieben und freuen sich immer wieder, wenn es im TV Sondersendungen von ihren Rock’n Roll Idol gibt, ganz klar ich gehöre auch dazu. Mein Lieblingslied ” His Hand In Mine”


Zeitschriften von Hubert Burda Media - Bunte + Co.

Roy Orbinson: Geboren am 23.April 1936 Gestorben am 06.Dezember 1988 Er war für unseren Schlagerliebling Gerhard Höllerich (Roy Black) zu einen ganz großen Vorbild geworden. Er hatte unzählige Hits aber einer ist uns ganz besonders im Ohr geblieben “Pretty Woman” dieser Titel gehört meiner Meinung nach zu den schönsten Oldies der 50er Jahre. Mein Lieblingslied “Yo To Amo Maria”

Buddy Holly: Geboren am 07.September 1936 Gestorben am 03.Februar 1959 (kam bei einen Flugzeugabsturz ums Leben) war ein großes Vorbild für viele Rock’n Roll Bands, sie coverten seine Rock’n Roll Klassiker rauf und runter,aber ich finde das Original immer noch am besten: Mein Lieblingshit “Rave On”

Der King OF POP: Michael Jackson: Geboren am 29.August 1958 Gestorben am 25. Juni 2009 Es gibt keinen Zweifel darüber dass Michael Jackson sich schon zu Lebzeiten sein Denkmal gesetzt hat. Für mich war er der größte Popstar aller Zeiten, seinen plötzlich Tod konnten seine Fans in der ganzen Welt einfach nicht glauben, denn er war für sie und ist es auch noch heute, der größte überhaupt. Ich hatte das große Glück und durfte viele seiner großartigen Live Konzerte in Deutschland auf der VIP Tribüne erleben. Es war jedes Mal ein ganz besonderes Ereignis. Keine Jugend Zeitschrift durfte so nah an ihn ran, wie BRAVO.Es gibt keinen Redakteur der diesen wunderbaren Star so gut kannte wie Alex Gernandt, dieser wurde bereits selbst zu einen Medienstar, warum auch nicht. In München haben ihn seine Fans am Promenadeplatz ein Denkmal gesetzt, denn direkt gegenüber ist das Hotel Bayerischer Hof, wo der King of Pop immer wohnte, wenn er er in München war.Leider gibt es immer wieder Journalisten, die es nicht lassen können und Michael Jackson immer wieder durch den Schmutz mit irgend welchen erfundenen Geschichten ziehen.Aber seinen Fans ist das egal, sie lieben ihren King OF Pop so, wie sie ihn immer verehrt haben.Dem braucht man nichts mehr hinzu fügen. Mein persönlicher Lieblingssong:”Heal The World” dieses Lied passt einfach in unsere Zeit, wo die Welt nicht mehr so ist, wie sie eigentlich sein sollte.Mein persönlicher Tipp,besucht ganz einfach einmal das schöne Denkmal von unseren Michael Jackson es lohnt sich ganz bestimmt.Ich muss gestehen, dass ich selbst noch nie da war, aber das ändert sich, am Freitag den 19.11.2010 werde ich um 14.00 Uhr vorbei schauen.

Natürlich könnte man noch viele Internationale Pop und Rockstars nennen, die uns mit ihrer Musik viel Freude bereitet haben,aber es sollte eigentlich nur eine kleine Auswahl sein, Popstars die auch heute noch zu meinen ganz großen Favoriten gehören.

Die unvergessenen Schlagerstars:

Alexandra: Geboren am 19.Mai 1942 Gestorben am 31.Juli 1969 bei einen schrecklichen Autounfall, dieser konnte anscheinend bis heute nicht ganz geklärt werden.Ihre unzähligen Hits sind uns alle in bester Erinnerung: Zigeunerjunge, Mein Freund der Baum, Sehnsucht, Das Lied der Taiga und viele,viele andere. Nun aber gibt es nach 42 Jahren eine kleine Sensation für alle ihre Fans.

 

Hans Blum vielen unter dem Künstlernahmen Henry Valentino bekannt (sein Ohrwurm Im Wagen vor mir ist zu einen Evergreen geworden) hat den Titel “Maskenball” für Alexandra vor Jahren geschrieben, aber wie so oft, landet so mancher Titel dann ganz einfach in irgend einem Archiv. Nun ist er endlich auf ihrer neuen CD Unvergessen erschienen, Warum allerdings als letzter Titel Nr. 16 ist mir persönlich etwas unverständlich, aber gut Hauptsache wir können ihn endlich hören. Aber nicht nur das, der Münchner Privatsender Gute Laune TV wird am am 16.11.2010 in seiner Sendung “Melodien für Sie” das Lied Maskenball als Videopremiere ab 14.00 Uhr zeigen. Die Fans von Sandra werden sich darüber natürlich sehr freuen. Aber auch in der Sendung Ohrwürmer kann man die schönen alten Lieder von ihr immer wieder sehen. Nur gut dass es diesen Sender gibt (wir haben ja schon öfters über ihn berichtet: www.gutelaunetv.de ) Mein Lieblingslied: “Sehnsucht”.

Roy Black: Geboren am 25.Januar 1943 in Bobingen bei Straßberg Gestorben am 09.10.1991 in seiner Fischerhütte in Heldenstein (da war auch von einen Selbstmord die Rede). Seine meist weiblichen Fans konnten es nicht fassen, als sie an diesen denkwürdigen Oktobertag von seinen plötzlichen Tod erfuhren, mich erreichte diese Nachricht um 9.30 Uhr in meinen Büro in der BRAVO Redaktion, ganz klar, dass mein Telefon tagelang nicht mehr still stand. Leider wurde auch über diesen wunderbaren Menschen viel geschrieben, was nicht der Wahrheit entsprach. Seine Mutter lebt heute einsam in Augsburg und denkt sehr oft an ihren Gerhardle, wie sie mir einmal in einen persönlichen Gespräch erzählte, das schlimme, der Sohn von Roy Black, Torsten kümmert sich überhaupt nicht um seine kranke und einsame Oma. Das finde ich einfach nur schlimm. Mein Lieblingslied: “Ave Maria”.

Aktuell: Hanne Haller Geboren am 14.Januar 1950 Gestorben am 15.November 2005 gehörte zu den erfolgreichsten Schlager Produzentinnen in Deutschland. Sie schrieb für viele Hitparaden Stars erfolgreiche Titel, diese waren dann auch immer in der ZDF Hitparade vertreten und sind heute noch so richtige Ohrwürmer. Ja sogar für den großen Schauspieler Curd Jürgens schrieb sie einen Titel: “60 Jahre und kein bisschen weise” Hanne Haller war etwas ganz besonders für ihre Fans ich finde, dass es daher auch gerecht ist, wenn wir auch bei promigefluester an diese großartige Dame des deutschen Schlagers erinnern. Mein Lieblingslied.”Samstag Abend”Heute Abend ab 18.00 Uhr in der Sendung “Ohrwürmer” bei Gute Laune TV mit Willi Arsan gibt es die schönsten Hits von ihr zu sehen und hören.

Auf Wolke 7 sitzen da dann natürlich auch noch Rex Gildo, Drafi Deutscher, Manuela und viele andere, die wir nie vergessen werden, denn ihre Filme & Hits leben in den Herzen der Fans weiter und das ist auch gut so.

Ich wünsche Euch eine schöne Zeit:

Nächstes Mal: Hansi Hinterseer und viele andere lustige Musikanten.

Du bist nicht allein: Zum 19 Todestag von Roy Black.

nach Tillack Fritz

Liebe Promigefluester Blog Leserinnen(er)

Diese Woche komme ich leider zu einen sehr traurigen Thema, aber ich bin der Meinung, dass dieser Artikel einfach sein muss, denn ich weiß ja, dass Roy Black noch immer viele treue Fans haben auch wenn er bereits am 09.10.1991 einsam in seiner kleinen Fischerhütte nahe dem kleinen Ort Heldenstein, ich erfuhr diese schrecklich Nachricht am 09.10.1991 um 09.00 Uhr in meinen Büro, kurz darauf klingelten bei mir die Telefone, denn jeder wollte natürlich mit mir ein Interview machen.Es gab ja auch immer wieder es gab ja auch immer wieder Behauptungen,dass er eventuell Selbstmord begannen hätte,aber dies konnte nie bewiesen werden.Ich selbst traf Roy Black am 19.September 1991 bei den Dreharbeiten “Ein Schloss am Wörthersee” in Velden da merkte ich allerdings nichts, dass es ihm schlecht gehen würde, denn wir haben Stundenlang über die guten alten BRAVO Zeiten geplaudert. (www.bravo-archiv.de) Link: BRAVO Story

Erinnerungen an einen wunderbaren Menschen:

Ich habe Roy Black das erste Mal gesehen, als ich noch Verlagskaufmann beim Kindler und Schiermeyer Verlag in der Lucile Grahn Straße München gearbeitet habe. In diesem Haus war auch die BRAVO Redaktion untergebracht, allerdings dachte ich 1966 noch nicht daran, dass ich einmal selber als Redakteur bei dieser Zeitschrift arbeiten würde. Von meinen Bürofenster aus hatte ich ein guten Blick auf den Innenhof des Verlages. Eines Tages kam er, der Schmusesänger bei dem alle Frauen, oder damals waren sie ja noch Teenager ins schwärmen gerieten. Damals wurde er von einer BRAVO Redakteurin Margit Ottstadt betreut, immer an seiner Seite auch der BRAVO Fotograf Werner Roelen. Ich möchte auch heute keine Biografie über Roy Black schreiben, das überlasse ich anderen, aber leider haben genau diese Roy Black längst vergessen. Das gilt natürlich insbesondere auch für diverse TV Anstalten, ich denke da vor allen Dingen an RTL, denn gerade dieser Sender hat mit seiner Serie “Ein Schloss am Wörtersee” hohe Einschalt Quoten. Wenn man mit Kollegen von Roy Black spricht, dann stellt man immer wieder fest welch ein wunderbarer Mensch er war.Natürlich hatte er seine Höhen und Tiefen und genau da habe ihn viele Menschen, die immer behauptet haben,dass sie seine besten Freunde seien im Stich gelassen. Natürlich hat jede Zeit ihre eigene Musik und irgendwann einmal bleibt der große Erfolg aus. Dies ist aber für die Fans uninteressant, denn sie lieben immer ihren Star, ich habe das immer wieder erlebt.

Es gab ja auch viele Neider, die gerne mal an den Image von Roy Black gekratzt haben, da wurden dann Video Aufnahmen gemacht bei seinen Bierzelt Auftritten, wo er einmal nicht mehr ganz nüchtern war, diese wurden dann ganz einfach an Spiegel TV verkauft, denn diese Redaktion kramt ja gerne das unterste nach oben. Als Roy Black am 09.10.1991 verstorben ist rief mich Britta Sandberg in der BRAVO Redaktion an, sie wollte natürlich einen aktuellen Beitrag drehen, natürlich mit dem Hinterdanken mehr negative Hintergründe von mir zu erfahren,vor allen Dingen wollte sie immer wissen, war denn Roy Black nun wirklich ein Alkoholiker und ob ich den wüsste wie viel er denn so am Tag getrunken hätte, ich sagte ihr aber ganz klar, darüber rede ich nicht, denn dies betrifft das Privat Leben des beliebten Sängers und darüber rede ich grundsätzlich nicht. Dies tat dann aber sein Fahrer, er erzählte ihr dann vor laufender TV Kamera,ja Roy hätte oft nach seinen Konzerten im Auto getrunken, wenn er ihn ins Hotel gefahren hätte.Mal ganz ehrlich, wie kann das eigentlich sein, dass ein kleiner Angestellter über seinen Star für den er verantwortlich ist solche Auskünfte gibt?

Ein weiterer Punkt war, ich hatte kurz nach seinen Tod seinen damaligen Manager Wolfgang Kaminski” angerufen, weil ich ein ganz bestimmtes Poster von Roy Black für einen ganz besonderen Fan von ihm brauchte, dies wurde abgelehnt, mit der Begründung Roy Black sei Tod und er hätte nichts mehr mit ihm zu tun.Hallo gehts noch? Er hat mit seinen Star sehr viel Geld verdient, denn er überforderte Roy und jagte ihn von einem Termin zum anderen, obwohl er wusste wie schlecht es ihm ging. Dann haben wir da auch noch die Geschäftemacher, die bei den Gedenkkonzerten ihre Ware anbieten wie saures Bier, da werden dann Kerzen,und viele andere Dinge verscherbelt,Hauptsache die Kasse stimmt, aber diese Zeit ist vorbei, denn heute kommen nur noch wenige zu solchen Veranstaltungen nur noch wenige. Ich habe auch des öfteren mit der Mutter von Roy Black gesprochen, diese liebenswerte alte Dame hat den Tod ihres Sohnes Gerhard Höllerich bis heute nicht überwunden, leider geht es ihr auch sehr schlecht. Auch hier tauchen dann immer wieder in verschiedenen Zeitschriften Fotos und Geschichten auf obwohl die Redakteure mit der Mutter nie ein Wort gesprochen haben. Ich finde solches Verhalten einfach nur schlimm. Aber leider hat sein Sohn Torsten so gar nichts von seinen Vater geerbt, seine Oma bat mich einmal mit ihm Kontakt aufzunehmen (Vertraulich) sie würde so freuen, wenn er sie einmal besuchen würde, aber ich bekam von ihm auf meine E:Mail keine Antwort, ein ehemaliger BRAVO Mitarbeiter traf ihn dann einmal auf Ibiza getroffen, er lebte da sein eigenes Leben mit dem Bruder von Sylke Vagst, der ehemaligen liebenswerten und hübschen Ehefrau von Gerhard Höllerich. Bei mir meldete sie sich einmal telefonisch in meinen Büro bei BRAVO und fragte mich,ob sie mich besuchen dürfte, sie sei für einige Zeit in München und würde mich gerne einmal persönlich kennen lernen, weil sie immer wieder meinen Namen im Zusammenhang mit Roy Black gehört hätte. Natürlich habe ich sie dann eingeladen.Wir haben uns natürlich sofort gut Verstanden, man muss allerdings noch wissen, dass Silke ihren Roy in der BRAVO Redaktion kennen gelernt hatte und so natürlich eine ganz besondere Verbindung bestand. Sie bat mich dann, ob sie sich den Film “Du bist nicht allein” in der Hauptrolle Christoph Waltz bei meiner Frau und mir ansehen könnte, denn sie wollte nicht alleine sein.Diesen Wunsch haben wir ihr natürlich erfüllt und das war auch gut so, denn wenige Monate später nahm sie sich auf Ibiza das Leben.Warum? Keiner konnte uns darauf eine Antwort geben.

Aber,das schönste ist, Roy Black lebt in den Herzen seiner treuen Fans weiter, sie haben ihren Gerhard Höllerich bis heute nicht vergessen und werden auch in diesen Tagen wieder zu seinem Grab nach Straßberg wandern und viele schönen Blumensträuße´auf sein Grab legen.

Roy Black wird nun wieder mit vielen anderen Elvis Presley, Drafi Deutscher, Rex Gildo, Michael Jackson, Al Martina, Roy Orbinson und vielen anderen auf Wolke 7 sitzen und sich darüber freuen,dass er noch immer nicht vergessen ist und seine Musik und Filme in den Herzen seiner Fans weiter lebt.

Roy Black Musical:

Schon vor einigen Jahren sollte es ein Roy Black Musical in Augsburg geben, ich war damals zur General Probe mit dem ZDF “Leute heute” vor Ort,aber die ganze Geschichte war leider so seicht, dass das ganze nach wenigen Tagen wieder abgesagt werden musste. Nun soll es unter dem seltsamen Namen Eine Nacht mit Roy Black” ab ende Februar 2011 in Hamburg ein neues Musical über den beliebten Schlager und Filmstar geben. Leider gibt es über die Darsteller noch keine Informationen obwohl der Vorverkauf bereits begonnen hat. Hier muss ich mich allerdings schon etwas wundern, denn bevor ich mir die Eintrittskarten kaufe, möchte ich schon wissen, was mich da erwartet.

Empfehlenswert ist der neue Roy Black Kalender von Peter Bischoff erschienen im Heel Verlag für 11.85€  (www.amazon.de )

Das nächste Mal: Dem Nachwuchs eine Chance: Kleine Stars, die auf den großen Erfolg warten.

Eine schöne Zeit!

Hurra-die Beatles waren endlich da!

nach Tillack Fritz

Liebe Promigefluester Fans,

Die 60er Jahre waren für viele Fans etwas ganz besonders, denn da braute sich etwas zusammen,woran eigentlich keiner so glaubte, denn noch waren die deutschen Schlagersänger(innen) in der BRAVO ganz groß gefragt, Aber zu zu diesen Thema gibt es eine eigene Story, denn auch wenn viele behaupten, der deutsche Schlager taugt nichts,diese Behauptung ist einfach falsch.

Als ich 1962 nach München kam besuchte ich sehr oft die Goethestr. Diese befindet sich direkt im Bahnhofsviertel und für viele ist sie auch heute noch sehr anrüchig, nun gut man muss da ja auch als Münchner nicht hin gehen.

Aber gerade Anfang der 60er Jahre gab es da sehr viele Bars, da wurde noch so richtig Live Musik gemacht.Vor allen  traten da Bands auf, wie man sie bisher noch nicht gekannt hatte, die spielten einen Sound, konnte man einfach nicht still sitzen. Die Flasche Pils kostete 2.50 DM und ein Herrengedeck billiger Fusel und ein Pils 7.80 DM, die Damen tranken ganz einfach einen kleinen Sekt der war für 8.50 zu haben, das musste reichen, den gut gebauten Bardamen(mit viel Holz vor der Hüttn) maulten zwar, aber mehr Geld hatte man nicht in der Tasche und wenn doch, man wollte auch noch wo anders schaun, was los ist. Vergessen darf man aber auch nicht, wenn die MP auftauchte, dann hieß es Deckung nehmen, denn diese Herren kannten keine Gnade und droschen mit ihren Holzknüppel auf alles ein was sich bewegte (MP war die amerikanische Militär Polizei), die wurde immer dann gerufen wenn ihre Boys mal wieder eine Schlägerei angefangen hatten, was leider sehr oft der Fall war.

Da spielten vor allen Dingen viele Kapellen aus Indonesien, The Javalins, Thillmann Brothers und viele andere, deren Namen längst Vergangenheit sind. Zu dieser Zeit war natürlich auch noch Bill Haley and his Comets bei den Rock’n Roll Fans angesagt. Kein Wunder also, dass man auch nach einem suchte, der so gut war, wie Schmalzlocke(bei seinen Konzerten wurde in vielen Städten wo er auftrat, die Konzerthallen in einen Trümmerhaufen verwandelt, die Sicherheitsleute standen diesen wilden Treiben hilflos gegenüber. Auf den Kosten blieben natürlich die Veranstalter sitzen.Aber so wild war es in der Rumba Bar in der Goethestr. nicht, denn da spielte Paul Würgers und seine Rocking Stars. Eine klasse Band, die Münchner Fans waren einfach von ihren Paul begeistert. Auch heute spielt er noch, er weit über 70 Jahre alt ist, in Bierzelten und seine treuen Fans, ich gehöre auch dazu kommen noch immer um seiner Musik zu hören und wenn es die Gesundheit erlaubt wird auch dazu noch ein heißer Rock’n Roll aufs Parkett gelegt.

Im fernen Hamburg bot sich fast das gleiche Bild, da spielten auf der Reeperbahn im legendendären Star und Cavern Club, viele unbekannte Beat Bands aus England, die Mädels von der sündigstden Meile der Welt,waren außer sich, wenn die geilen Jungs auf der Schmudel Bühne in die Seiten ihrer Gitarren griffen, viele die diese Zeit erlebt haben sind heute noch immer von dieser Zeit begeistert. Und da gab es auch einen Mann, der war mit seinen Brüdern der König dieser Meile, gemeint ist natürlich Horster Fascher er kümmerte sich mit viele liebe um diese Bands. Ja und dann war da auch ein Sänger der im Star Club auftrat, Tony Sheridan & The Beat Brothers. Skinny Minny, May Bonnie gehören heute noch zu den ganz großen Oldies dieser Zeit. Tony ist zwar wie wir alle in die Jahre gekommen, aber er zeigt es noch allen und singt aus vollen Halse mit neuer Band seine alten Hits von einst. Zu dieser Zeit gab es aber auch noch andere Beat Bands die sehr erfolgreich waren. Byrds, Beach Boys, The Who, Led Zepelin und viele, viele andere.

Natürlich darf man in diesen Zusammenhang eine Band auf keinen Fall vergesse, die sie schrieben Pop Geschichte. Natürlich meine ich die Rolling Stones, diese Jungs ließen nun wirklich nichts anbrennen und wo sie zu Konzerten auftauchten, rauften sich die Sicherheitsbehörden ihre Haare, denn sie glaubten daran, dass nun alle Stühle zu Bruch gehen würden, wenn sie ein Konzert in ihre Stadt kommen würden. Aber ganz so schlimm war es nun auch wieder nicht. Ich erlebte die Rolling Stones 1965 im Circus Krone Bau in München. Zur Sicherheit wurden schon einmal Wasserwerfer vor der Halle in Stellung gebracht, man konnte ja nicht wissen, aber wir Münchner Fans waren schon immer etwas ganz besonderes, ganz einfach nur brav.

Die legendäre BRAVO Beatles Blitz Tournee im Sommer 1966

Da tauchte ganz plötzlich ein neuer Name auf, den man bisher noch nicht gekannt hatte, Beatles vier Pilzköpfe aus liverpool, die aber sich bereits einen Namen als Beat Brothers auf der Reperbahn gemacht hatten. Sie tourten zu dieser Zeit bereits sehr Erfolgreich in Großbritannien, die USA, Hongkong, Australien und einige europäische Länder. Aber Deutschland war noch lange nicht auf dem Programm, aber das sollte sich dann sehr schnell ändern. Deutschlands Jugendzeitung BRAVO verhandelte mit den Management der Jungs bis die Chefredakteurin Lieselotte Krakauer(sie war die einzige Frau an der Spitze von BRAVO) endlich das heißerwünschte OK bekam. In der Redaktion glühten die Telefonleitungen und die Nachbarn im Umfeld der Redaktion rauften sich die Haare, denn viele wählten dann immer eine verkehrte Nummer.

Die Beatles in Deutschland:

Endlich war es soweit, die Beatles kamen nach Deutschland, aber leider nur für 3 Konzerte.am 24 Juni 1966 nach München, 25.Juni Essen und am 26.Juni 66 nach Hamburg. Die Fans waren außer sich, denn ausgerechnet in ihre Stadt kamen die Jungs nicht.Aber natürlich hatten die BRAVO Leute eine Lösung gefunden, ganz einfach wurden 18 Sonderzüge zu den jeweiligen Konzerten fahren, diese bekamen dann auch folgende Namen: Der rasende John, Fliegende Paul, Schnelle George und der Rollende Ringo und noch weitere Namen, diese muss man aber nicht nennen.

Am 24.Jnui 1966 kamen die Beatles endlich in München an, sie wohnte wie auch schon viele Weltstars vor und nach ihnen im Hotel Bayerischen Hof. Vor dem Hotel kreischten weit über meist 400 weibliche Fans, sie alle wollten ihre Jungs endlich einmal sehen. Natürlich war auch ich darunter, denn das Theater wollte ich mir nicht entgehen lassen ja und ich glaubte man soll es kaum glauben, dass ich da eventuell meine Traumfrau finden würde, dem war aber leider nicht so, den da waren nur noch Ringo, Paul, George und John gefragt. Aber leider wurde die Träume der Fans nicht erfüllt. Einige ganz schlaue wollten sogar die Dachrinne rauf klettern, aber es blieb beim Versuch.

Am Abend traten die vier Pilzköpfe dann im Circus Krone Bau auf (eine andere größere Halle gab es zu diesen Zeitpunkt in München noch nicht). Von dem Gesang der Beatles war aber kaum etwas zu verstehen, denn die Fans kreischten so laut, dass man es noch weit im Umfeld des Krone Baus hören konnte. So schnell wie die Beatles gekommen waren, verschwanden sie auch wieder, denn das nächste Ziel war Essen. Glücklich konnten alle die sein, die ein Ticket für 20 DM ergattert hatten, aber die meisten Fans hatten das Nachsehen. Heute sind sie alle Erwachsen und träumen gerne von einer Zeit, wo es keine Krisen gab und die Beat-Welt noch in Ordnung war.

Nächste Folge: Schlager und ihre Stars