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55 Jahre BRAVO – Ein Bericht von einer treuen Leserin

maskottchen

Bravo!- Du hat geschafft, was nicht jede Jugendzeitschrift von sich behaupten kann: Seit einigen Generationen begleitest Du Kids beim Erwachsenwerden, sprichst Themen an, die Jugendliche seit jeher interessieren. Eine Konstante in unserer schnelllebigen Zeit, die erfolgreich überdauert hat und nicht wie vieles Andere dem Vergessen anheim gefallen ist; ein Ankerpunkt aus meiner Jugendzeit.

Die Kultstars und ihre treuen Fans.

Liebe Promigefluester Freunde,

Fans sind für jeden Star oder Popband das wichtigste überhaupt, sonst könnte es durchaus sein, dass der Traum schnell ausgeträumt ist. Ich habe in meiner langen Zeit bei BRAVO viele Fans der einzelnen Sänger(innen) und vor allen Dingen der Boygroups kennen gelernt. Klar man hatte bei diesen Fans immer so das Gefühl, dass sie etwas verrückt sind, denn sie belagerten die Hotels in denen wir wohnten  rund um die Uhr. Schlimm war dies bei Take That, Kelly Family, Backstreet Boys, CITA und vielen anderen. Jeder dieser Gruppen, hatte sein eigene Fangemeinde dabei und da musste man dann natürlich auch für hohe Sicherheit aller Beteiligten sorgen. Bei der BRAVO Super Show waren zu meiner Zeit 250 Securitymitarbeiter im Einsatz, denn Fans sind leider auch immer unberechenbar. So versuchten sie zum Beispiel immer, in die Tiefgaragen der Hotels zu gelangen, da legten sie sich dann auch schon einmal unter die Kleinbusse, damit sie ihren Stars ganz nahe waren. Aber ich kannte nun wirklich alle Tricks dieser BRAVO Zahnspangen-Generation und so konnte nie etwas passieren, außer dass so mancher blaue Flecken hatte, die sie aber alle selber verschuldet hatten.

Aber nicht nur das, sie verfolgten natürlich auch die Tourbusse mit ihren eigenen Fahrzeugen. Nur, dass sie als erstes wieder vor Ort waren. Natürlich gehörte das einfach dazu und man lernte die damalige Jugend, die ja heute Erwachsen geworden sind (sollte man meinen, doch bei so manchen habe ich da meine persönlichen Zweifel). Noch immer sind die Fans von damals unterwegs, wenn ihre Lieblingsband Auftritt oder in einer TV Show als Gäste angekündigt sind. Aber eins muss man an dieser Stelle auch einmal sagen, ich habe es selten erlebt, dass sie bis in die Zimmer vorgedrungen sind. Ja natürlich gab es da auch eine Band da war das etwas anders, wenn ich da zum Beispiel an East 17 denke. Aber darüber spricht man ganz einfach nicht.


Auch zu meiner Jugendzeit hatten wir natürlich unsere Idole und wollten genau so sein, wie diese. Ich war ja schon immer ein großer Fan von Elvis Presley. Seine Musik hat mich ein Lebenlang begleitet. Ich färbte mir die Haare schwarz, doch da muss ich damals einen Fehler gemacht haben, denn meine Haare waren dunkel blau, einfach nur zum lachen, das ganze. Die treuen Fans von dem “King of Rock’n Roll” strömen auch heute nach an sein Grab Graceland in Memphis/Tennesee  um ganz in seiner Nähe zu sein. Natürlich gibt es auch das ganze Jahr viele Veranstaltungen, wo man sich trifft und seine Musik hört. Etwas ganz besonderes ist die Fanzeitschrift “Graceland” für mich die beste Fan Zeitung die es über einen Star, wie Elvis Presley gibt.

Roy Black wurde nachdem er am 09. Oktober 1991 in seiner Fischerhütte einsam und alleine in Heldenstein gestorben ist, auf einem kleinen Friedhof in Straßberg bei Augsburg beerdigt. An seinem Todestag reisen seine treuen Fans aus ganz Deutschland an um sein Grab zu besuchen. Im nahen Bobingen gibt es aus diesen Grund auch immer eine Gedenkveranstaltung Anfang Oktober mit seiner Band den Cannons. Sie spielen dann alle seine Lieder rauf und runter. Was mich allerdings stört, ist die Geschäftemacherei mit Roy Black Fan Artikeln, dies hat mit einer Gedenkveranstaltung nun wirklich nichts zu tun.

Das Michael Jackson Denkmal in München wird mit sehr viel liebe von den Denkmal-Feen bei jeden Wetter gepflegt. Nicht nur die treuen Fans des King of Pop verbringen dort viel Zeit, sondern auch viele Besucher, die davon gelesen haben, dass es so etwas schönes mitten in der Stadt am Promenadeplatz gegenüber des Hotel “Bayerischen Hof” gibt. Die Fans wünschen sich von der Stadt München, dass Michael Jackson sein eigenes Denkmal bekommt.

Am 26. März 2011 gibt es wieder eine ganz besondere Veranstaltung unter dem Motto “Michael Jackson Memorial Tribute Event Munich”. Die Fans treffen sich ab 12.00 Uhr am Michael Jackson Denkmal. Für einen kleineren Kreis gibt es dann im Night Club Bayerischer Hof einen Auftritt von Kevin Prince Michael Jackson (dieser wird bereits am 25.03.2011 in München erwartet ), damit er sich auf seinen großen Auftritt für die ausgesuchten Fans vorbereiten kann. In welchem Hotel er wohnen wird sowie über die gesamten Veranstaltungskosten wird seitens der Verantwortlichen Stillschweigen bewahrt. Ein weiterer Höhepunkt wird dann der Aufbau Lichter – Herz & Lichter PEACE sein. Dem folgt dann die Bildung einer Menschenkette ums Denkmal herum und Abhalten von 3 Schweigeminuten. Gänsehaut pur bekommen nicht nur die anwesenden Fans von Michael Jackson, sondern auch die Spaziergänger und Gäste des Hotels, wenn Dom-Chor-Sängerin Dr. Jeannette Kanberg “Heal The World” singen wird. Die Veranstaltung wird dann noch bis ca: 22.00 Uhr in der Palais Stube weiter gehen. Auch hier gibt es wieder einen ganz besonderen Höhepunkt, den man erwähnen sollte: “Kevin Prince Michael Jackson” wird eine Rede halten, über welches Thema, das wissen nur die Veranstalter. Diese Angaben sind aber alle unverbindlich, denn es können sich natürlich Änderungen im gesamten Ablauf ergeben.

Für mich persönlich gibt es aber nur einen KING OF POP und das ist nun einmal Michael Jackson. Aber das ist eine andere Geschichte, ich wundere mich allerdings darüber, dass es noch keine eigene Fanzeitschrift in München über ihn gibt. Die Möglichkeiten dafür würden ja bestehen, denn insbesondere auf bestimmten Seiten bei Facebook findet man bei seinen Fans viele Informationen und seltene Fotos. Wie ich ja auch persönlich fest stellen konnte, könnten viele Fans in dieser Zeitschrift ihre eigene Geschichte schreiben, sehr zur Freude für alle anderen Michael Jackson Fans, die bei den Events in München nicht dabei sein können.

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Du bist nicht allein: Zum 19 Todestag von Roy Black.

Liebe Promigefluester Blog Leserinnen(er)

Diese Woche komme ich leider zu einen sehr traurigen Thema, aber ich bin der Meinung, dass dieser Artikel einfach sein muss, denn ich weiß ja, dass Roy Black noch immer viele treue Fans haben auch wenn er bereits am 09.10.1991 einsam in seiner kleinen Fischerhütte nahe dem kleinen Ort Heldenstein, ich erfuhr diese schrecklich Nachricht am 09.10.1991 um 09.00 Uhr in meinen Büro, kurz darauf klingelten bei mir die Telefone, denn jeder wollte natürlich mit mir ein Interview machen.Es gab ja auch immer wieder es gab ja auch immer wieder Behauptungen,dass er eventuell Selbstmord begannen hätte,aber dies konnte nie bewiesen werden.Ich selbst traf Roy Black am 19.September 1991 bei den Dreharbeiten “Ein Schloss am Wörthersee” in Velden da merkte ich allerdings nichts, dass es ihm schlecht gehen würde, denn wir haben Stundenlang über die guten alten BRAVO Zeiten geplaudert. (www.bravo-archiv.de) Link: BRAVO Story

Erinnerungen an einen wunderbaren Menschen:

Ich habe Roy Black das erste Mal gesehen, als ich noch Verlagskaufmann beim Kindler und Schiermeyer Verlag in der Lucile Grahn Straße München gearbeitet habe. In diesem Haus war auch die BRAVO Redaktion untergebracht, allerdings dachte ich 1966 noch nicht daran, dass ich einmal selber als Redakteur bei dieser Zeitschrift arbeiten würde. Von meinen Bürofenster aus hatte ich ein guten Blick auf den Innenhof des Verlages. Eines Tages kam er, der Schmusesänger bei dem alle Frauen, oder damals waren sie ja noch Teenager ins schwärmen gerieten. Damals wurde er von einer BRAVO Redakteurin Margit Ottstadt betreut, immer an seiner Seite auch der BRAVO Fotograf Werner Roelen. Ich möchte auch heute keine Biografie über Roy Black schreiben, das überlasse ich anderen, aber leider haben genau diese Roy Black längst vergessen. Das gilt natürlich insbesondere auch für diverse TV Anstalten, ich denke da vor allen Dingen an RTL, denn gerade dieser Sender hat mit seiner Serie “Ein Schloss am Wörtersee” hohe Einschalt Quoten. Wenn man mit Kollegen von Roy Black spricht, dann stellt man immer wieder fest welch ein wunderbarer Mensch er war.Natürlich hatte er seine Höhen und Tiefen und genau da habe ihn viele Menschen, die immer behauptet haben,dass sie seine besten Freunde seien im Stich gelassen. Natürlich hat jede Zeit ihre eigene Musik und irgendwann einmal bleibt der große Erfolg aus. Dies ist aber für die Fans uninteressant, denn sie lieben immer ihren Star, ich habe das immer wieder erlebt.

Es gab ja auch viele Neider, die gerne mal an den Image von Roy Black gekratzt haben, da wurden dann Video Aufnahmen gemacht bei seinen Bierzelt Auftritten, wo er einmal nicht mehr ganz nüchtern war, diese wurden dann ganz einfach an Spiegel TV verkauft, denn diese Redaktion kramt ja gerne das unterste nach oben. Als Roy Black am 09.10.1991 verstorben ist rief mich Britta Sandberg in der BRAVO Redaktion an, sie wollte natürlich einen aktuellen Beitrag drehen, natürlich mit dem Hinterdanken mehr negative Hintergründe von mir zu erfahren,vor allen Dingen wollte sie immer wissen, war denn Roy Black nun wirklich ein Alkoholiker und ob ich den wüsste wie viel er denn so am Tag getrunken hätte, ich sagte ihr aber ganz klar, darüber rede ich nicht, denn dies betrifft das Privat Leben des beliebten Sängers und darüber rede ich grundsätzlich nicht. Dies tat dann aber sein Fahrer, er erzählte ihr dann vor laufender TV Kamera,ja Roy hätte oft nach seinen Konzerten im Auto getrunken, wenn er ihn ins Hotel gefahren hätte.Mal ganz ehrlich, wie kann das eigentlich sein, dass ein kleiner Angestellter über seinen Star für den er verantwortlich ist solche Auskünfte gibt?

Ein weiterer Punkt war, ich hatte kurz nach seinen Tod seinen damaligen Manager Wolfgang Kaminski” angerufen, weil ich ein ganz bestimmtes Poster von Roy Black für einen ganz besonderen Fan von ihm brauchte, dies wurde abgelehnt, mit der Begründung Roy Black sei Tod und er hätte nichts mehr mit ihm zu tun.Hallo gehts noch? Er hat mit seinen Star sehr viel Geld verdient, denn er überforderte Roy und jagte ihn von einem Termin zum anderen, obwohl er wusste wie schlecht es ihm ging. Dann haben wir da auch noch die Geschäftemacher, die bei den Gedenkkonzerten ihre Ware anbieten wie saures Bier, da werden dann Kerzen,und viele andere Dinge verscherbelt,Hauptsache die Kasse stimmt, aber diese Zeit ist vorbei, denn heute kommen nur noch wenige zu solchen Veranstaltungen nur noch wenige. Ich habe auch des öfteren mit der Mutter von Roy Black gesprochen, diese liebenswerte alte Dame hat den Tod ihres Sohnes Gerhard Höllerich bis heute nicht überwunden, leider geht es ihr auch sehr schlecht. Auch hier tauchen dann immer wieder in verschiedenen Zeitschriften Fotos und Geschichten auf obwohl die Redakteure mit der Mutter nie ein Wort gesprochen haben. Ich finde solches Verhalten einfach nur schlimm. Aber leider hat sein Sohn Torsten so gar nichts von seinen Vater geerbt, seine Oma bat mich einmal mit ihm Kontakt aufzunehmen (Vertraulich) sie würde so freuen, wenn er sie einmal besuchen würde, aber ich bekam von ihm auf meine E:Mail keine Antwort, ein ehemaliger BRAVO Mitarbeiter traf ihn dann einmal auf Ibiza getroffen, er lebte da sein eigenes Leben mit dem Bruder von Sylke Vagst, der ehemaligen liebenswerten und hübschen Ehefrau von Gerhard Höllerich. Bei mir meldete sie sich einmal telefonisch in meinen Büro bei BRAVO und fragte mich,ob sie mich besuchen dürfte, sie sei für einige Zeit in München und würde mich gerne einmal persönlich kennen lernen, weil sie immer wieder meinen Namen im Zusammenhang mit Roy Black gehört hätte. Natürlich habe ich sie dann eingeladen.Wir haben uns natürlich sofort gut Verstanden, man muss allerdings noch wissen, dass Silke ihren Roy in der BRAVO Redaktion kennen gelernt hatte und so natürlich eine ganz besondere Verbindung bestand. Sie bat mich dann, ob sie sich den Film “Du bist nicht allein” in der Hauptrolle Christoph Waltz bei meiner Frau und mir ansehen könnte, denn sie wollte nicht alleine sein.Diesen Wunsch haben wir ihr natürlich erfüllt und das war auch gut so, denn wenige Monate später nahm sie sich auf Ibiza das Leben.Warum? Keiner konnte uns darauf eine Antwort geben.

Aber,das schönste ist, Roy Black lebt in den Herzen seiner treuen Fans weiter, sie haben ihren Gerhard Höllerich bis heute nicht vergessen und werden auch in diesen Tagen wieder zu seinem Grab nach Straßberg wandern und viele schönen Blumensträuße´auf sein Grab legen.

Roy Black wird nun wieder mit vielen anderen Elvis Presley, Drafi Deutscher, Rex Gildo, Michael Jackson, Al Martina, Roy Orbinson und vielen anderen auf Wolke 7 sitzen und sich darüber freuen,dass er noch immer nicht vergessen ist und seine Musik und Filme in den Herzen seiner Fans weiter lebt.

Roy Black Musical:

Schon vor einigen Jahren sollte es ein Roy Black Musical in Augsburg geben, ich war damals zur General Probe mit dem ZDF “Leute heute” vor Ort,aber die ganze Geschichte war leider so seicht, dass das ganze nach wenigen Tagen wieder abgesagt werden musste. Nun soll es unter dem seltsamen Namen Eine Nacht mit Roy Black” ab ende Februar 2011 in Hamburg ein neues Musical über den beliebten Schlager und Filmstar geben. Leider gibt es über die Darsteller noch keine Informationen obwohl der Vorverkauf bereits begonnen hat. Hier muss ich mich allerdings schon etwas wundern, denn bevor ich mir die Eintrittskarten kaufe, möchte ich schon wissen, was mich da erwartet.

Empfehlenswert ist der neue Roy Black Kalender von Peter Bischoff erschienen im Heel Verlag für 11.85€  (www.amazon.de )

Das nächste Mal: Dem Nachwuchs eine Chance: Kleine Stars, die auf den großen Erfolg warten.

Eine schöne Zeit!

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Hurra-die Beatles waren endlich da!

Liebe Promigefluester Fans,

Die 60er Jahre waren für viele Fans etwas ganz besonders, denn da braute sich etwas zusammen,woran eigentlich keiner so glaubte, denn noch waren die deutschen Schlagersänger(innen) in der BRAVO ganz groß gefragt, Aber zu zu diesen Thema gibt es eine eigene Story, denn auch wenn viele behaupten, der deutsche Schlager taugt nichts,diese Behauptung ist einfach falsch.

Als ich 1962 nach München kam besuchte ich sehr oft die Goethestr. Diese befindet sich direkt im Bahnhofsviertel und für viele ist sie auch heute noch sehr anrüchig, nun gut man muss da ja auch als Münchner nicht hin gehen.

Aber gerade Anfang der 60er Jahre gab es da sehr viele Bars, da wurde noch so richtig Live Musik gemacht.Vor allen  traten da Bands auf, wie man sie bisher noch nicht gekannt hatte, die spielten einen Sound, konnte man einfach nicht still sitzen. Die Flasche Pils kostete 2.50 DM und ein Herrengedeck billiger Fusel und ein Pils 7.80 DM, die Damen tranken ganz einfach einen kleinen Sekt der war für 8.50 zu haben, das musste reichen, den gut gebauten Bardamen(mit viel Holz vor der Hüttn) maulten zwar, aber mehr Geld hatte man nicht in der Tasche und wenn doch, man wollte auch noch wo anders schaun, was los ist. Vergessen darf man aber auch nicht, wenn die MP auftauchte, dann hieß es Deckung nehmen, denn diese Herren kannten keine Gnade und droschen mit ihren Holzknüppel auf alles ein was sich bewegte (MP war die amerikanische Militär Polizei), die wurde immer dann gerufen wenn ihre Boys mal wieder eine Schlägerei angefangen hatten, was leider sehr oft der Fall war.

Da spielten vor allen Dingen viele Kapellen aus Indonesien, The Javalins, Thillmann Brothers und viele andere, deren Namen längst Vergangenheit sind. Zu dieser Zeit war natürlich auch noch Bill Haley and his Comets bei den Rock’n Roll Fans angesagt. Kein Wunder also, dass man auch nach einem suchte, der so gut war, wie Schmalzlocke(bei seinen Konzerten wurde in vielen Städten wo er auftrat, die Konzerthallen in einen Trümmerhaufen verwandelt, die Sicherheitsleute standen diesen wilden Treiben hilflos gegenüber. Auf den Kosten blieben natürlich die Veranstalter sitzen.Aber so wild war es in der Rumba Bar in der Goethestr. nicht, denn da spielte Paul Würgers und seine Rocking Stars. Eine klasse Band, die Münchner Fans waren einfach von ihren Paul begeistert. Auch heute spielt er noch, er weit über 70 Jahre alt ist, in Bierzelten und seine treuen Fans, ich gehöre auch dazu kommen noch immer um seiner Musik zu hören und wenn es die Gesundheit erlaubt wird auch dazu noch ein heißer Rock’n Roll aufs Parkett gelegt.

Im fernen Hamburg bot sich fast das gleiche Bild, da spielten auf der Reeperbahn im legendendären Star und Cavern Club, viele unbekannte Beat Bands aus England, die Mädels von der sündigstden Meile der Welt,waren außer sich, wenn die geilen Jungs auf der Schmudel Bühne in die Seiten ihrer Gitarren griffen, viele die diese Zeit erlebt haben sind heute noch immer von dieser Zeit begeistert. Und da gab es auch einen Mann, der war mit seinen Brüdern der König dieser Meile, gemeint ist natürlich Horster Fascher er kümmerte sich mit viele liebe um diese Bands. Ja und dann war da auch ein Sänger der im Star Club auftrat, Tony Sheridan & The Beat Brothers. Skinny Minny, May Bonnie gehören heute noch zu den ganz großen Oldies dieser Zeit. Tony ist zwar wie wir alle in die Jahre gekommen, aber er zeigt es noch allen und singt aus vollen Halse mit neuer Band seine alten Hits von einst. Zu dieser Zeit gab es aber auch noch andere Beat Bands die sehr erfolgreich waren. Byrds, Beach Boys, The Who, Led Zepelin und viele, viele andere.

Natürlich darf man in diesen Zusammenhang eine Band auf keinen Fall vergesse, die sie schrieben Pop Geschichte. Natürlich meine ich die Rolling Stones, diese Jungs ließen nun wirklich nichts anbrennen und wo sie zu Konzerten auftauchten, rauften sich die Sicherheitsbehörden ihre Haare, denn sie glaubten daran, dass nun alle Stühle zu Bruch gehen würden, wenn sie ein Konzert in ihre Stadt kommen würden. Aber ganz so schlimm war es nun auch wieder nicht. Ich erlebte die Rolling Stones 1965 im Circus Krone Bau in München. Zur Sicherheit wurden schon einmal Wasserwerfer vor der Halle in Stellung gebracht, man konnte ja nicht wissen, aber wir Münchner Fans waren schon immer etwas ganz besonderes, ganz einfach nur brav.

Die legendäre BRAVO Beatles Blitz Tournee im Sommer 1966

Da tauchte ganz plötzlich ein neuer Name auf, den man bisher noch nicht gekannt hatte, Beatles vier Pilzköpfe aus liverpool, die aber sich bereits einen Namen als Beat Brothers auf der Reperbahn gemacht hatten. Sie tourten zu dieser Zeit bereits sehr Erfolgreich in Großbritannien, die USA, Hongkong, Australien und einige europäische Länder. Aber Deutschland war noch lange nicht auf dem Programm, aber das sollte sich dann sehr schnell ändern. Deutschlands Jugendzeitung BRAVO verhandelte mit den Management der Jungs bis die Chefredakteurin Lieselotte Krakauer(sie war die einzige Frau an der Spitze von BRAVO) endlich das heißerwünschte OK bekam. In der Redaktion glühten die Telefonleitungen und die Nachbarn im Umfeld der Redaktion rauften sich die Haare, denn viele wählten dann immer eine verkehrte Nummer.

Die Beatles in Deutschland:

Endlich war es soweit, die Beatles kamen nach Deutschland, aber leider nur für 3 Konzerte.am 24 Juni 1966 nach München, 25.Juni Essen und am 26.Juni 66 nach Hamburg. Die Fans waren außer sich, denn ausgerechnet in ihre Stadt kamen die Jungs nicht.Aber natürlich hatten die BRAVO Leute eine Lösung gefunden, ganz einfach wurden 18 Sonderzüge zu den jeweiligen Konzerten fahren, diese bekamen dann auch folgende Namen: Der rasende John, Fliegende Paul, Schnelle George und der Rollende Ringo und noch weitere Namen, diese muss man aber nicht nennen.

Am 24.Jnui 1966 kamen die Beatles endlich in München an, sie wohnte wie auch schon viele Weltstars vor und nach ihnen im Hotel Bayerischen Hof. Vor dem Hotel kreischten weit über meist 400 weibliche Fans, sie alle wollten ihre Jungs endlich einmal sehen. Natürlich war auch ich darunter, denn das Theater wollte ich mir nicht entgehen lassen ja und ich glaubte man soll es kaum glauben, dass ich da eventuell meine Traumfrau finden würde, dem war aber leider nicht so, den da waren nur noch Ringo, Paul, George und John gefragt. Aber leider wurde die Träume der Fans nicht erfüllt. Einige ganz schlaue wollten sogar die Dachrinne rauf klettern, aber es blieb beim Versuch.

Am Abend traten die vier Pilzköpfe dann im Circus Krone Bau auf (eine andere größere Halle gab es zu diesen Zeitpunkt in München noch nicht). Von dem Gesang der Beatles war aber kaum etwas zu verstehen, denn die Fans kreischten so laut, dass man es noch weit im Umfeld des Krone Baus hören konnte. So schnell wie die Beatles gekommen waren, verschwanden sie auch wieder, denn das nächste Ziel war Essen. Glücklich konnten alle die sein, die ein Ticket für 20 DM ergattert hatten, aber die meisten Fans hatten das Nachsehen. Heute sind sie alle Erwachsen und träumen gerne von einer Zeit, wo es keine Krisen gab und die Beat-Welt noch in Ordnung war.

Nächste Folge: Schlager und ihre Stars

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